Beschreibung der Studie

Momentan ist das Wissen zu adaptiven Behandlungsstrategien bei Kindern mit ADHS nur unzureichend. Mit wenigen Ausnahmen können Studien lediglich Effekte einzelner Interventionen belegen (medikamentöse Behandlung oder Verhaltenstherapie). Bei nur teilweisem Ansprechen der Patienten auf Medikamente geben einige Studien aber Hinweise auf zusätzliche Effekte von Verhaltenstherapie auf die ADHS-Symptomatik. Vor allem niedrigschwellige therapeutische Angebote wie telefonunterstützte Selbsthilfe oder Neurofeedback sind leicht zu implementieren. Vorausgesetzt diese Maßnahmen erweisen sich als wirksam, könnte die therapeutische Versorgung davon nachhaltig profitieren. Diese Studie soll den individualisierten schrittweisen Einsatz der genannten Maßnahmen überprüfen.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist das verblindete klinische Urteil Gesamtskala der Diagnose-Checkliste ADHS (DCL-ADHS) basierend auf Elterninterviews. Bei Kindern mit leichter bis moderater ADHS-Symptomatik Auswertung in Bezug auf den randomisierten Gruppenvergleich in Behandlungsphase 1 (Arm 2 vs. Arm 3 mit den Messungen T1 und T2b/T2c1). Bei Kindern mit schwerer ADHS-Symptomatik und teilweisem Ansprechen auf die Therapie in Behandlungsphase 1 Auswertung in Bezug auf den randomisierten Gruppenvergleich der entsprechenden Therapien in Behandlungsphase 2 (Arm 5 vs. Arm 6 vs. Arm 7 mit den Messungen T2a und T3b/T3c/T3d).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 521
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Standardtherapie
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schulbesuch (inklusive Sonderschulen); ADHS-Diagnose nach DSM-5; Patienteneinwilligung von Sorgeberechtigten und Assent des Kindes

Ausschlusskriterien

  • unterdurchschnittlicher IQ (IQ < 80), Diagnose tiefgreifende Entwicklungsstörung, Schizophrenie, bipolare Störung, schwere depressive Episode, Epilepsie, Herzerkrankung, laufende oder geplante wöchentliche intensive Verhaltenstherapie für ADHS oder oppositionelles Verhalten, bei Kindern mit schwerer ADHS bekannte Unwirksamkeit von allen Standard-ADHS-Medikamenten (Methylphenidat, Dexamphetamin, Atomoxetin), psychotrope Medikation (außer für ADHS) oder Neuroleptika (außer für Störung der Impulskontrolle), unzureichende Lese- und Sprachfertigkeiten im Deutschen des teilnehmenden Elternteils

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Cologne

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Universitätsklinikum, Würzburg

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LWL Universitätsklinikum der Ruhr Universität Bochum, Viersen

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Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Mannheim

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Universitätsklinikum, Marburg

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Universitätsklinikum, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Deutsche und europäische klinische Leitlinien (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie [DGKJP] et al., 2007; National Institute for Health and Clinical Excellence, 2009; Taylor et al., 2004) empfehlen einen stufenweisen Behandlungsansatz mit individualisierten, adaptiven Behandlungsstrategien, der zwischen Patienten mit schweren Symptomen und zwischen Patienten mit milden bis moderaten Symptomen unterscheidet. Ein stufenweiser Ansatz mit individuellen adaptiven Behandlungsstrategien ist aktuell empirisch aber noch nicht überprüft worden, weshalb über Machbarkeit, Wirksamkeit und Effektivität dieses Ansatzes bisher nur wenig bekannt ist. ESCAschool zielt darauf ab, bei 6- bis 11-jährigen Patienten mit ADHS die Wirksamkeit eines individualisierten und sich schrittweise intensivierenden Behandlungsansatzes mit empirisch fundierten Interventionen (z. B. Verhaltenstherapie, Pharmakotherapie) im Eigen- und Fremdkontrollgruppendesign zu untersuchen. Darüber hinaus soll in der Studie die Machbarkeit der Implementierung dieses stufenweisen Ansatzes in der Routineversorgung überprüft werden. Entsprechend den Behandlungsleitlinien sollen für Kinder mit milder bis moderater bzw. schwerer ADHS verschiedene Behandlungsstrategien angewendet und untersucht werden. Die Ergebnisse sollen die Individualisierung von Behandlungsstrategien für Kinder mit ADHS verbessern, Behandlungsalgorithmen für pharmakologische und nicht-pharmakologische Therapien optimieren und die Evidenzbasierung nicht-pharmakologischer Therapieansätze stärken. Die Evaluation eines schrittweisen Ansatzes in der Routineversorgung ist für die klinische Praxis von besonderem Interesse. Darüber hinaus können die Ergebnisse dazu beitragen, die Kosteneffizienz der ADHS-Behandlung zu optimieren.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien