Beschreibung der Studie

In einer retrospektiven Langzeituntersuchung sollen Patientendaten anhand bereits dokumentierter Daten auf die Inzidenz von Harnstein-assoziierten Rezidivereignissen nach erfolgter Nierensteinbehandlung in den Jahren 2009-2011 mit einer flexiblen Nierenspiegelung untersucht werden. Hierbei sollen potentielle Risikofaktoren, und insbesondere das Verbleiben von Reststeinfragmenten, für das Auftreten von Rezidivereignissen identifiziert und analysiert werden.

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Studiendetails

Studienziel Harnstein-assoziierte Ereignisse
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg Department Chirurgie Klinik für Urologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erste 100 konsekutiv behandelte Patienten mit Nierensteinen jeglicher Lokalisation, Größe und Anzahl die mit flexibler Ureterorenoskopie in den Jahren 2009-2011 behandelt worden sind

Ausschlusskriterien

  • Harnleitersteine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei der interventionellen Behandlung von Harnsteinen kommen je nach Lokalisation, Steingröße und Klinik drei verschiedene minimal-invasive Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz: die extrakorporelle Stoßwellentherapie (ESWL), die perkutane Nephrolithotomie (PNL) und die flexible Ureterorenoskopie (fURS). Die fURS ist dabei ein minimal-invasives Verfahren bei welchem mit einem flexiblen Endoskop (Spiegelungsgerät) über Harnröhre, Harnblase und Harnleiter das Nierenbecken und einzelne Nierenkelche gespiegelt werden. Nach der Spiegelung eines Harnsteines kann dieser dann durch die (Laser-) Lithotripsie zerkleinert werden, entstehende Fragmente werden mit Fangkörbchen geborgen oder deren Spontanabgang abgewartet. Bislang liegen bei der fURS, dem jüngsten der o.g. Behandlungsverfahren, nur wenige und qualitativ begrenzte Daten über Langzeitergebnisse bezüglich Steinfreiheit, Rezidivrate und Lebensqualität vor. Um eine fundierte Evidenz zur fURS hinsichtlich Langzeitergebnissen zu schaffen ist nun ein Follow-up von 100 Patienten, welche in den Jahren 2009 bis 2011 konsekutiv behandelt worden sind, in Form einer Auswertung bereits vorhandener retrospektiver Patientendaten (z.B. erneute Wiedervorstellungen bei Rezidivereignissen) im Rahmen des Forschungsvorhabens anvisiert. Hiermit könnte die Evidenz zu Langzeitergebnissen nach fURS mit einem der bis dahin längsten Follow-up Zeiträume entscheidend verbessert werden.

Quelle

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