Beschreibung der Studie

Die funktionelle und strukturelle Entwicklung des Gehirns stehen in engem Zusammenhang, d.h. bestimmte geistige Funktionen hängen auch vom Entwicklungsstand verschiedener Regionen des Gehirns ab. Im Projekt werden strukturelle Aufnahmen vom Gehirn und die Konzentration von bestimmten Botenstoffen im Gehirn untersucht. Anhand dieser Untersuchung versuchen wir, mögliche charakteristische chemische Niveaus von diesen Botenstoffen bei Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung im Vergleich zu Gleichaltrigen mit normaler Entwicklung (Probanden) zu bestimmen. Die Kernspintomographie (MRT) ist ein alltägliches klinisch-diagnostisches Verfahren, welches mit Magnetfeldern und Radiowellen Bilder des menschlichen Körpers ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen oder radioaktiven Substanzen erstellt. Die Ergebnisse der Studie tragen dazu bei, Autismus-Spektrum-Störungen besser zu verstehen und die Diagnostik sowie die Verlaufsbeurteilung der Autismus-Spektrum-Störungen zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist, Neurometaboliten-Konzentrationen in jugendlichen Probanden mit Autism-Spektrum-Störung zu vergleichen mit Kontrollpersonen gleichen Alters, sowie ggf. eine Korrelation zwischen Ausprägung der Autismus Störung und Metaboliten-Konzentration
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 68
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg, Zentrum für Psychische ErkrankungenAbteilung Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer Autismus-Spektrum-Störung, IQ ≥ 85; sowie gesunde Probanden.

Ausschlusskriterien

  • Weitere schwerwiegende psychiatrische, neurologische oder internistische Erkrankungen, die Metaboliten-Konzentrationen beeinflussen könnten. Relevanter Alkoholkonsum oder Konsum illegaler Drogen in den letzten 6 Monaten (Hinweis aus der Krankengeschichte). IQ < 85. Kein Einverständnis über eventuelle Zufallsbefunde in MRT informiert zu werden.

Adressen und Kontakt

Kinder- und Jugendpsychiatrie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Obgleich polygenetische Veränderungen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Autismus-Spektrum-Störung spielen, ist die genaue Ätiologie und Pathogenese der Störung nicht geklärt. Zentrale pathogenetische Konzepte gehen von einem Ungleichgewicht zwischen exzitatorischen und inhibitorischen Neurotransmittern wie Glutamat und GABA aus, was sich in einer Studie von Tebartz et al. bei Erwachsenen bereits nachweisen ließ (Tebartz van Elst et al., 2014). Bisherige Studien bei Kindern und Jugendlichen zeigten widersprüchliche Ergebnisse, und wiesen erhebliche qualitative Mängel, wie sehr geringe Probandenmengen und methodologische Unklarheiten auf. Die Magnetresonanz-Spektroskopie (MRS) stellt diesbezüglich eine vielversprechende Methode zur nicht invasiven Bestimmung dieser Metaboliten in vivo im menschlichen Gehirn dar. Es ist daher ein Anliegen dieses Studienvorhabens, die gleichzeitige Untersuchung von exzitatorischem Glutamat- und inhibitorischem GABA-Signalen durchzuführen. Angesichts der o.g. pathophysiologischen Diskussion, sowie den vielversprechenden Ergebnissen bei Erwachsenen aus o.g. Studie, wird im Rahmen dieses Vorhabens eine konkrete Überprüfung der Exzitations/Inhibitions-Dysbalance-Hypothese bei Jugendlichen angestrebt.

Quelle

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