Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser Studie ist es festzustellen, ob die Zugabe von JNJ-56021927 zu ADT eine überlegene Wirksamkeit bei der Verbesserung des radiologischen progressionsfreien Überlebens (rPFS) oder des Gesamtüberlebens (OS) für Teilnehmer mit geringen Volumen mHSPC bietet.

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Studiendetails

Studienziel - Radiographisches progressionsfreies Überleben (rPFS); Zeitrahmen: bis zu 76 Monate; Das rPFS ist definiert als Zeitdauer vom Datum der Randomisation bis zum Datum der ersten dokumentierten radiographischen progressiven Erkrankung oder bis zum Tod jeglicher Ursache, je nachdem, was zuerst eintritt. - Gesamtüberleben (OS); Zeitrahmen: bis zu 76 Monate; Das Gesamtüberleben ist definiert als Zeit von der Randomisation bis zum Datum des Todes jeglicher Ursache.
Status Teilnahme möglich
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bitte wenden Sie sich an den Sponsor / Please refer to primary sponsor

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Adenokarzinom der Prostata; wenn das Karzinom größer oder gleich (>=) 5 Jahre vor der Randomisation diagnostiziert wurde, ist ein histologischer Nachweis des Adenokarzinoms der Prostata aus einer metastatischen Läsion erforderlich
  • Metastatische Erkrankung dokumentiert als >= 2 Knochenläsionen auf einem 99mTc Knochenscan
  • Eastern Cooperative Oncology Group Performance Status (ECOG PS) Grade von 0, 1, oder 2
  • Erlaubte vorherige Behandlungen des Prostatakarzinoms: a) Maximal eine Bestrahlung oder ein chirurgischer Eingriff; b) bis zu 6 Zyklen von Docetaxel für eine Low-Volume-Erkrankung mit der letzten Dosis innerhalb von 2 Monaten vor Randomisation; c) Darf keine Krankheitsprogression zwischen der letzten Dosis Docetaxel und dem Screening erlebt haben; d) Teilnehmer, die zuvor kein Docetaxel erhalten haben dürfen weniger als oder gleich (<=) 3 Monate ADT im Rahmen einer metastatischen Erkrankung vor der Randomisation erhalten. Teilnehmer, die zuvor Docetaxel erhalten haben dürfen <= 6 Monate ADT im metastatischen Rahmen vor der Randomisation erhalten; e) Darf ebenfalls im Rahmen einer adjuvanten oder neoadjuvanten Therapie bis zu 6 Monate GnRHa erhalten haben, solange sie größer als (>) 1 Jahr vor der Randomisierung abgeschlossen ist; f) Darf eine Strahlentherapie oder Prostatektomie als definitive Therapie erhalten haben

Ausschlusskriterien

  • Pathologischer Befund passend zu einem kleinzelligen, duktalen oder neuroendokrinen Prostatakarzinom
  • Bekannte Hirnmetastasen
  • Lymphknoten als einziger Ort von Metastasen
  • Viszerale Metastasen beobachtet in der Computertomographie (CT) / Kernspintomographie (MRI) oder >= 4 Knochenläsionen beim 99mTc Knochenscan mit mindestens einer Läsion außerhalb des Beckens oder der Wirbelsäule
  • Irgendeine vorherige Malignität innerhalb von 5 Jahren vor der Randomisation mit Ausnahme von Plattenepithel- oder Basalzellkarzinomen oder nicht-invasivem oberflächlichem Blasenkrebs
  • Vorherige Behandlung mit anderen Anti-Androgenen der zweiten Generation oder anderen CYP17 Inhibitoren, Immuntherapie oder Radiopharmaka für Prostatakrebs
  • Krampfanfälle in der Anamnese oder Medikamente, die bekanntermaßen die Krampfschwelle erniedrigen

Adressen und Kontakt

Fakultni nemocnice Kralovske Vinohrady, Praha 10

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Urocentrum Praha, Praha 2

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Urologicka klinika 1.LF UK a VFN, Praha 2

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Thomayerova nemocnice, Praha 4

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Urologicka klinika 2.LF UK a FN Motol, Praha 5

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Nemocnice Na Bulovce, Praha 8

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Urologisches Zentrum Bonn, Bonn

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Städtisches Klinikum Braunschweig gGmbH-Klinik für Urologie und Uroonkologie, Braunschweig

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Urologikum Hamburg, Hamburg

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Medizinische Hochschule Hannover, Hannover

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Praxis Dr. med. Silvio Szymula, Leipzig

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Universitätsklinikum Schleswig Holstein Campus Lübeck, Lübeck

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Praxis Dr. med. Ralf Eckert, Lutherstadt Eisleben

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Studienpraxis Urologie Nürtingen, Nürtingen

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Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH, Straubing

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Häufig gestellte Fragen

Eine wissenschaftliche Kurzbeschreibung ist in englischer Sprache verfügbar.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Phase-3-Studien werden durchgeführt, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer neuen Behandlungsmethode nachzuweisen. Zu diesem Zweck wird in vielen Fällen nur ein Teil der Studienteilnehmer mit der neuen Methode behandelt. Die übrigen Teilnehmer erhalten, falls vorhanden, die bisher eingesetzte Methode. So ist ein direkter Vergleich zwischen neuer und alter Behandlungsmethode möglich. Diese Studien bilden den letzten Schritt auf dem Weg zur Marktzulassung der Behandlungsmethode durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). An Studien dieser Phase nehmen in der Regel mehrere hundert bis tausend Betroffenen teil. Sie dauern oft mehrere Monate oder Jahre. Vor der Phase-3-Studie wurden Studien der Phase 1 und Phase 2 durchgeführt. Dabei haben in der Regel bereits über hundert Menschen die Behandlung erhalten.

Die Ergebnisse von klinischen Studien beeinflussen die Behandlungsmethoden, mit denen Betroffene in der Gegenwart und der Zukunft behandelt werden. Daher ist es wichtig, zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müssen Studien sorgfältig geplant werden. Dazu gehört, dass die Teilnehmer vor Beginn in verschiedene Gruppen eingeteilt werden und genau definiert wird, wie die Gruppen behandelt werden. Auf diese Weise können Behandlungsmethoden unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden. So kann im Anschluss der Studie eine Aussage darüber gefällt werden, welche der eingesetzten Behandlungsmethoden für die untersuchte Fragestellung am besten geeignet ist. Unabhängig davon, welcher Gruppe die Teilnehmer angehören, werden Sie intensiv durch das Studienpersonal betreut.

Damit man sich auf Studienergebnisse verlassen kann, müssen Studien möglichst vor äußeren Einflussfaktoren geschützt werden, die zu einer Verfälschung der Ergebnisse führen könnten. Zu den Einflussfaktoren gehören zum Beispiel das Alter oder der Schweregrad einer Erkrankung. Eine wichtige Methode, um die Auswirkung solcher Einflussfaktoren zu minimieren, ist die Randomisierung. Darunter versteht man, dass die Zuteilung zu den verschiedenen Teilnehmergruppen zufällig erfolgt. Das heißt, dass weder die Teilnehmer noch der Arzt einen Einfluss darauf haben, welcher Gruppe ein Teilnehmer zugeordnet wird. Durch die zufällige Zuteilung wird dafür gesorgt, dass sich die Einflussfaktoren gleichermaßen auf die Gruppen auswirken. So wird zum Beispiel verhindert, dass einer Gruppe nur die weniger stark betroffenen zugeteilt werden. In diesem Fall wäre es nicht möglich, die beiden Gruppen zuverlässig miteinander zu vergleichen.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien