Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser Studie ist die Ermittlung erster Referenzwerte für das Gangbild von Schlaganfallpatienten mit einseitigen Ausfallerscheinungen in den unteren Extremitäten. Anhand dieser Informationen erfolgt die initiale Konzeptentwicklung einer Beinschiene. Durch die aktive Stabilisierung mit einer Beinschiene wird es Schlaganfallpatienten und Physiotherapeuten ermöglicht früher mit Rehabilitationsübungen zu beginnen und die Übungseinheiten selbst zu intensivieren. Als Folge der häufigeren und intensiveren Übungen kann sich zum einen das Gangbild selbst weiter verbessern, so dass Folgeerkrankungen durch Schonhaltungen gemindert werden und die Mobilität selbst erhöht wird. Weiterhin erhalten Schlaganfallpatienten, bei welchen die bisherige Gangtherapie weniger erfolgversprechend war, eine zusätzliche Chance einen Teil ihrer Mobilität zurück zu gewinnen.

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Studiendetails

Studienziel Bestimmung der Kraft- und Momentenverläufe in den großen Gelenken der unteren Extremitäten während des Gehens. Diese Größen lassen sich nicht messen, so dass ein invers-dynamisches Modell des Unterkörpers rechentechnisch erstellt werden muss. Über dieses Modell ist es möglich eine Belastungsanalyse zu erstellen, wodurch die Kräfte und Drehmomente in Hüft-, Knie- und Sprunggelenk bestimmt werden können.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schlaganfallbedingte einseitige Lähmungserscheinung in den unteren Extremitäten
  • Mindestens 2 x 4 m ohne Gehhilfen gehen
  • Entlang einer geraden Linie gehen können
  • In der Lage sein zu Kommunizieren und die Aufgabe bzw. die Studieninhalte zu verstehen
  • Mindestens 18 Jahre alt sein (männlich und weiblich)
  • Der Proband wird unabhängig vom Therapiefortschritt ausgewählt, soll allerdings zeitlich möglichst nahe am traumatischen Ereignis sein (die ersten beiden Bedingungen müssen jedoch erfüllt sein)
  • Die Statur des Probanden muss es ermöglichen die Markierungen an vorderen Hüfte zu befestigen („anterior superior iliac spines“ gut tastbar; wenig Bauchfett)

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Hirnblutung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland, in Europa und weltweit und allein in Deutschland sind ca. 260.000 Menschen jährlich betroffen. Hierbei stellen motorische Funktionsstörungen die häufigsten neurologischen Ausfallerscheinungen bei den Überlebenden dar. Ziel der Rehabilitationsbehandlung ist es, verloren gegangene Fähigkeiten durch die Neustrukturierung des Gehirns wiederzuerlangen (Neuroplastizität). Speziell für die Gangrehabilitation ist neben den durch die Bewegung ausgelösten Nervenreizen auch eine Stimulierung der Rezeptoren in der Fußsohle durch Stand- und Gehbelastung erforderlich. Mehrere Studien haben bestätigt, dass der Therapieerfolg positiv mit einem frühen Beginn, einer höheren Intensität und einem aufgaben-spezifischen Training korreliert. Existierende medizinische Systeme, die das Ziel haben, das Training zu intensivieren, sind jedoch sehr platzintensiv und stationär oder ermöglichen kein Training in einer aufrechten Haltung, um die Fußsohlen zu reizen. Dieses Forschungsprojekt konzentriert sich deshalb auf die Konzepterstellung, Entwicklung und Validierung eines neuartigen Trainingsgerätes (Medizinprodukt) zur Gangrehabilitation motorisch geschädigter Schlaganfallpatienten. Ziel dieser Vorstudie ist die Bestimmung der Kraft- und Momentenverläufe in den großen Gelenken der unteren Extremitäten während des Gehens. Diese Größen lassen sich nicht messen, so dass ein invers-dynamisches Modell des Unterkörpers rechentechnisch erstellt werden muss. Über dieses Modell ist es möglich eine Belastungsanalyse zu erstellen, wodurch die Kräfte und Drehmomente in Hüft-, Knie- und Sprunggelenk bestimmt werden können.

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