Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit medikamenteninduzierter Mundtrockenheit ist die symptomatische Wirkung der gängigen symptomlindernden Produkte nicht ausreichend untersucht. Daher wird die Wirksamkeit der gängigsten Produkte GUM Hydral und Biotene Glaxo Smith Kline untersucht und verglichen bei Patienten mit Medikamenteninduzierter Mundtrockenheit

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Studiendetails

Studienziel Die subjektive Verbesserung der medikamenteninduzierten Mundtrockenheit wird mit der Visuelle Analogskala an Baseline und nach jeweiliger 4 wöchiger Anwendung der Produkte gemessen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Sunstar Europe S.A.Route de Pallatex 15 1163 Etoy, Switzerland

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mindestalter: 18
  • Schriftliche Einwilligungserklärung
  • Tägliche Einnahme von mindestens einem Medikament mit medikamenten-induzierter Mundtrockenheit als angegebene Nebenwirkung in der Packungsbeilage(Der Patient wird zu Beginn der Erhebung nach den eingenommenen Medikamentennamen und Anwedungsdosierungen gefragt)
  • Zudem muss die Nebenwirkung der medikamenten-induzierten Mundtrockenheit aufgrund des jeweiligen Wirkmachanismus plausibel sein. Die entsprechenden Medikamente sind in der Literatur hinreichend beschrieben ( Leo M. Screebny et al. Gerodontology 1997; 14(1):33-47. A reference guide to drugs and dry mouth-2nd edition.)
  • Subjektive Xerostomie : Minimum Level der Xerostomie auf der VAS Skala: 4 bis 10
  • Minimale Zahnanzahl: 4

Ausschlusskriterien

  • Jeder allergische oder in der Anamnese angegebene, unerwünschte Zustand, bezogen auf Bestandteile der Studienprodukte.
  • Bestehende oder geplante Schwangerschaft während der Studie
  • Aktuelle oder anamnestische Strahlentherapie oder Chemotherapie
  • Aktueller oder anamnestischer Ohrspeicheldrüsentumor
  • Aktueller oder anamnestischer Kopf/Hals-Tumor
  • Aktuelle oder anamnestische Operation in der Kopf-oder Halsregion
  • Sjögren-Syndrom
  • Andere medizinische Ursachen für Xerostomie ohne Medikamenteneinnahme
  • Aktuelle tägliche Einnahme von Symptom lindernder Produkte gegen Xerostomie (außer häufige Wasseraufnahme)
  • Mehr als 10 Zig/Tag

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bisher sind symptomatisch wirkende Produkte gegen Mundtrockenheit meist nur im Hinblick auf Strahlen-induzierte Xerostomie bei Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich (z.B. Parotistumoren) ausreichend untersucht worden, jedoch gibt es in der Literatur kaum Studien zur medikamenten-induzierter Mundtrockenheit. Eine klinische Handlungsanweisung für betreuende (Zahn-)Ärzte bei medikamenten-induzierter Mundtrockenheit kann bisher nicht gegeben werden. Mit der generell zunehmenden Einnahme von Medikamenten mit Auswirkung auf die Mundgesundheit wird es eine zunehmende Anzahl von Patienten mit dieser Problematik geben. Daher soll diese spezielle Nebenwirkung und die Wirkung von den marktführenden Kosmetikprodukten in dieser randomisierten doppelt-blinden crossover- Studie nach MPG 23b an 40 Probanden wissenschaftlich besser untersucht und die Wirkung der verschiedenen Mittel verglichen werden (Hydral GUM Sunstar und Biotene GlaxoSmithKline). Ziel der bisher bekannten und im Einzelhandel zu erwerbenden Kosmetika soll sein, der Xerostomie entgegenzuwirken und klinische Symptome bei Patienten, die Ihre Medikamenteneinnahme nicht reduzieren können, zu lindern.

Quelle

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