Beschreibung der Studie

Erkrankungen des Rückens haben in Deutschland eine hohe medizinische, epidemiologische und gesundheitsökonomische Bedeutung und sind ein häufiger Anlass, das medizinische Versorgungssystem in Anspruch zu nehmen. In vielen Fällen beeinflussen psychologische und soziale Faktoren das Krankheitsgeschehen. Individuen mit chronischen Schmerzen nehmen in unterschiedlichem Ausmaß Schmerzen war. Von alternativen Handlungsweisen in Krisensituationen bzw. bei der alltäglichen Lebensbewältigung geht das Konzept der Bewältigungsstrategien (Coping) aus und steht in enger Beziehung zum Resilienzkonzept. Resilienz kann definiert werden als Stärke eines Individuums, widrigen Lebensbedingungen gewachsen zu sein, ohne anhaltende psychische, körperliche oder soziale Beeinträchtigungen zu erleiden Rehabilitationssport soll die Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Belastbarkeit von betroffenen Rückenschmerzpatienten verbessern und dient sowohl als Präventiv- als auch als Nachsorgemaßnahme im Anschluss an eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation. Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Resilienz als personale Ressource und ausgewählter Schutzfaktoren bei Teilnehmern des Rehabilitationssports nach Erkrankungen des Rückens. Diese Aspekte werden mithilfe einer Fragebogenbatterie erfagt. In der geplanten Arbeit soll das zu untersuchende Patientenkollektiv unter verschiedenen Aspekten betrachtet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Konstrukte Resilienz, Copingstrategien und die soziale Unterstützung. Zusammenhänge zwischen körperlichem Befinden und psychometrischen Messungen sind in vorangegangen Studien nachgewiesen. Inwieweit auch in diesem Patientenkollektiv Zusammenhänge bestehen, soll in der geplanten Arbeit geklärt werden. Es wird erwartet, dass aktive Bewältigungsmechanismen mit geringeren Beeinträchtigungen und einem höheren Resilienzwert einhergehen als passive Haltung und Hilflosigkeit.

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Studiendetails

Studienziel RS-13-Resilienzwert SSUK-8- subjektiv erlebte Unterstützung CSQ-DS-Copingstrategien deutsche Kurzversion CPG-Schmerzstärke und schmerzbedingte Einschränkung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 160
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Martin-Luther-Universität Halle-WittenbergMedizinische FakultätInstitut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einteilung in die Rehasport-Wirbelsäulengruppen;
  • Mindestalter 18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jahre

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Häufig gestellte Fragen

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In einem deskriptiven Teil sollen das Maß an Resilienz, sozialer Unterstützung, Schmerzstärke und Selbstwirksamkeitserwartung der untersuchten Kohorte dargestellt werden. Mithilfe von Korrelationsanalysen, Pfadanalysen und Regressionsanalysen (mit Interaktionseffekten und Co-Variablen) sollen in einem weiteren Schritt Zusammenhänge einzelner Skalen bzw. Subskalen untersucht werden. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei der Zusammenhang der Resilienz, Selbstwirksamkeitserwartung, soziale Unterstützung und Copingstrategien. Im Weiteren sollen protektive oder moderierende Einflussfaktoren auf die Resilienz und Schutzfaktoren untersucht werden.

Quelle

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