Beschreibung der Studie

Kontakte zu anderen Menschen spielen im Alltag oft eine große Rolle. Probleme in diesem Bereich unseres Lebens können sehr belastend sein. In diesem Projekt beschäftigen wir uns mit den Mechanismen zwischenmenschlicher Beziehungen. Wie lernen wir andere Personen einzuschätzen? Wie beeinflusst das unser Verhalten? Uns interessiert, wie sich Menschen dabei unterscheiden und wie Probleme im Kontext psychischer Erkrankungen entstehen. Dazu führen wir eine Untersuchung durch, bei der wir in verschiedenen Aufgaben schauen, welche Teile des Gehirns wir dabei benutzen und wie z.B. unsere Muskelspannung und unser Herzschlag auf verschiedene Situationen reagieren. Um diese Fragen zu untersuchen, werden gesunde Personen, Personen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und Personen mit einer sozialen Phobie untersucht. Die Teilnehmer bearbeiten während der Untersuchung verschiedene Aufgaben, bei denen sie Gesichtersausdrücke beurteilen oder sich merken sollen. Es wird vermutet, dass bei psychischen Erkrankungen sowohl die Bewertung als auch die Erinnerungsleistung verändert sind.

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Studiendetails

Studienziel Zerebrale Aktivitätsmuster (BOLD), die mit der Verarbeitung von Belohnung und deren Assoziation an soziale Reize verbunden sind. Veränderungen dieser Aktivitätsmuster bei den klinischen Gruppen sollen mit Veränderungen in der Stärke von Imitationsverhalten auf der zerebralen und behavioralen Ebene während der Testphase des Konditionierungsparadigmas und dem in den beiden anderen Paradigmen erfassten spontanen Imitationsverhalten in Beziehung gesetzt werden.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPD): BPD Diagnose nach dem International Personality Disorder Examination mit >4 Kriterien der Borderline-Persönlichkeitsstörung nach DSM-5,
  • Social Phobia: DSM‐5 Diagnose eine Sozialen Phobie nach DSM-5 (Strukturiertes Klinische Interview, SKID)
  • Gesunde Kontrollen: s. Ausschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • Allgemeine Ausschlusskriterien:
  • psychotrope Medikation 2 Wochen vor der Untersuchung, Diganoe einer Schizophrenie oder Bipolar I Erkrankung, Substanzabhängigkeit innerhalb des letzten Jahres, aktueller Substanzmissbrauch, Schwangerschaft, Vorgeschichte einer Epilepsie, Hirntrauma, Hirntumor, oder andere neurologische Erkrankungen, BMI<16.5, Metal Implantate, Permanent Make-Up, Klaustrophobie, Linkshändigkeit
  • Soziale Phobie: > 2 DMS-5 Kriterien für BPD,
  • Gesunde Kontrollen: Psychiatrische Erkrankung (Achse 1, SKID), oder Borderline-Persönlichkeitsstörung

Adressen und Kontakt

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

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Häufig gestellte Fragen

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Beeinträchtigungen zwischenmenschlicher Beziehungen bilden eines der Kernsymptome der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Aufbauend auf den Befunden vorhergehender Untersuchungen fokussiert dieses Projekt auf die Pathomechanismen gestörter sozialer Zugehörigkeit. Hier untersuchen wir insbesondere vermutete Störungen basaler interaktioneller Prozesse wie Mimikry und deren Zusammenhang mit der Verarbeitung von sozialer Belohnung. Die Experimente berücksichtigen dabei sowohl die Verhaltens‐Ebene als auch psychophysiologische Parameter (HR; EMG) und neurale Korrelate (fMRI). Die Stichproben umfassen weibliche Personen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und als Kontrollgruppen gesunde Personen und Personen mit einer sozialen Phobie. Es wird vermutet, dass bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung Veränderungen im Erleben sozialer Zugehörigkeit mit Veränderung im Belohnungslernen sozialer Reize und damit verbundener Veränderungen in der expliziten Bewertung sozialer Partner aber auch impliziter Reaktionen wie Imitationsverhalten verbunden sind.

Quelle

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