Beschreibung der Studie

Die motorische Funktion ist bei Menschen mit Zerebralparese verändert. Liegt eine zu starke Muskelanspannung (Spastik) der Beine vor, kann diese durch eine Operation, bei der Anteile von Nerven rückenmarksnah durchtrennt werden, vermindert werden. Diese Operation wird bei gehfähigen Kindern durchgeführt. Zur Beurteilung von Funktionseinschränkungen werden verschiedene international anerkannte klinische Untersuchungen inklusive Ganganalyse und Funktionsscores standardmäßig durchgeführt. Diese erfolgen zu definierten Zeitpunkten postoperativ zur Kontrolle des Operationsergebnisses. Ziel dieser Studie ist es, die im Rahmen der üblichen Untersuchungen erhobenen Daten hinsichtlich der gangmotorischen Funktionsveränderungen zu evaluieren. Eingeschlossen werden gehfähige Patienten mit Zerebralparese im Alter zwischen 3 und 12 Jahren. Ziel ist es, die Ergebnisse der Operation im Hinblick auf die motorischen Veränderungen möglichst genau zu beschreiben, um den Benefit für den einzelnen Patienten besser vorhersagen zu können. Dieser Teil der Patientennachuntersuchung befasst sich nur mit den Kindern, die eine Ganganalyse durchlaufen konnten, weshalb die Fallzahl geringer ist (50 statt 200) als bei Studien, die an der gleichen SDR Patientengruppe unter anderen Aspekten durchgeführt wurden und werden.

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Studiendetails

Studienziel GMFM - gross motor function measure 0,12,24,60 Monate, Ganganalyse instrumentiert dreidimensional - 0,3,12,24,60 Monate
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle SPZ Neuropädiatrie, Charité -Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow, Ostring 1-3,

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • bilaterale spastische Zerebralparese
  • gross motor function classification scale I-III
  • Indikation, Zustimmung und Durchführung selektive dorsale Rhizotomie, Datenerhebungszeitraum: zwischen 17.03.2010 und 07.01.2016 operierte Kinder (n=50) bis zur 60 Monatsuntersuchung (entspricht etwa 01/2021)

Ausschlusskriterien

  • knöcherne Deformitäten,
  • geringe Motivation,
  • andere Ursache für Spastik,
  • nicht in der Lage, eine vollständige Ganglaboruntersuchung kooperativ zu durchlaufen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Infantile Zerebralparese-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Veränderungen der motorischen Funktion nach selektiver dorsaler Rhizotomie (SDR) werden analysiert, um die Effekte der Operation auf den einzelnen Patienten genauer vorhersagen zu können. Neben anthropometrischen Daten werden vor allem Ganganalysen und Funktionsscores wie der GMFM im Verlauf ausgewertet. Eingeschlossen in die Studie werden alle Kinder, die eine SDR zur Verbesserung der motorischen Funktion erhalten, die in der Lage sind, die entsprechenden Untersuchungen und Tests (insbesondere die Ganganalyse) zu durchlaufen, deren Eltern in die Untersuchungen einwilligen.

Quelle

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