Beschreibung der Studie

Um eine bakterielle Infektion zu imitieren, kann ein sogenanntes Lipopolysaccharid (LPS) verabreicht werden. Es handelt sich hierbei um einen Bestandteil der Zellwand von Bakterien. Die bisherigen Untersuchungen konnten zeigen, dass die Gabe dieses Stoffes eine Aktivierung des Immunsystems auslöst, die mit der Ausschüttung körpereigener Botenstoffe (z.B. sog. Zytokine) einhergeht. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass ein Anstieg dieser Botenstoffe mit Änderungen der Stimmung und des Verhaltens verbunden sein kann. Bei Menschen mit Adipositas befindet sich der Körper häufig in einem Zustand der dauerhaften geringgradigen Entzündung. Aus diesem Grund kann die Auswirkung von LPS auf Stimmung und Verhalten bei Menschen mit Adipositas anders ausfallen als bei normalgewichtigen Personen. Daher ist ein Ziel dieser Studie, Unterschiede in der Reaktion auf die Gabe von LPS bei Menschen mit und ohne Adipositas zu analysieren.

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Studiendetails

Studienziel ACTH, Cortisol, Katecholamine, Zytokine (IL-1ra, IL- β, 1IL-6, IL-10, TNF alpha) und Adipokine im Plasma werden sowohl vor der Injektion als auch 1, 2, 3, 4, 6 und 24 Stunden nach der Injektion gemessen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Alexander von Humboldt-Stiftung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Probanden im Alter von 18-35 Jahren. Probanden mit einem Body Mass Index (BMI) von mehr als 30kg/m2 werden der Gruppe der Adipösen zugeordnet; Probanden mit einem BMI von weniger als 25kg/m2 werden der Gruppe der Normalgewichtigen zugeordnet.

Ausschlusskriterien

  • Exzessiver Nikotin- und Alkoholkonsum, bekannte chronische Infektionskrankheiten wie Hepatitis B/C und HIV, bekannte kardiovaskuläre Vorerkrankungen wie koronare Herzerkrankung, bekannte pneumologische Vorerkrankungen wie COPD oder Asthma bronchiale, Malignome/Kanzerosen in der Vorgeschichte, bekannte Autoimmunerkrankungen, andere relevante und manifeste Vorerkrankungen der inneren Organe, psychiatrische Vorerkrankungen, antidepressive/neuroleptische Behandlung, antientzündliche oder immunsuppressive Behandlung sowie Schwangerschaft.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Essen

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Häufig gestellte Fragen

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Die Studie hat das Ziel, die Auswirkungen einer durch Endotoxin-induzierten, kurzfristigen und niedrigschwelligen peripheren Entzündungsre-aktion auf neuroendokrine (Katecholamine, Cortisol), immunologische (Plasmakonzentrationen von IL-6, TNF-alpha, IL-10) und insbesondere neuropsychologische Parameter (Lern- und Gedächtnisleistungen) sowie Befindlichkeiten (Depressivität, Ängstlichkeit) bei adipösen Probanden im Vergleich zu normalgewichtigen Kontrollprobanden zu analysieren. Die zu überprüfende Hypothese ist es, dass sich die Gabe von LPS bei adipösen Probanden deutlicher als bei normalgewichtigen Probanden auf die Befindlichkeiten und die kognitiven Funktionen auswirkt, wobei dieser Effekt durch die Stärke der Immunreaktion und insbesondere durch die Freisetzung von proinflammatorischen Zytokinen moduliert wird.

Quelle

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