Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist es nachzuweisen, dass bei Traumapatienten mit tatsächlicher oder vermuteter Blutung oder Kreislaufinstabilität bereits präklinisch eine traumainduzierte Gerinnungsstörung (TIC = Trauma Induced Coagulopathy) vorliegt. Darüberhinaus soll erfasst werden, ob sich die präklinische Manifestation einer traumainduzierten Gerinnungsstörung in einer erhöhten Transfusionshäufigkeit in den ersten 24 Stunden und im Outcome nach 28 Tagen bzw. Klinikentlassung wiederspiegelt.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt ist der Nachweis einer frühen traumainduzierten Koagulopathie beim Traumapatienten mit tatsächlicher oder vermuteter Blutung und / oder bestehender Kreislaufinstabilität (Zeitpunkt T0 = Notfallstelle)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundeswehrkrankenhaus UlmKlinik für Anästhesie und IntensivmedizinSektion Notfallmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Traumapatienten (schwere Einzelverletzung oder Polytrauma)

Ausschlusskriterien

  • schwere Hypothermie < 30°C
  • schwangere Patientinnen
  • antikoagulierte Patienten (Vitamin-K-Antagonisten, NOAKs, Clopidogrel und Co.) außer ASS 100mg.
  • vorbestehende erworbene oder hereditäre Thrombophilie oder Koagulopathie
  • Tranexamsäuregabe vor der präklinischen Blutentnahme
  • Ablehnung des Patienten einer Teilnahme an klinischen Studien
  • Ein nachträglicher Ausschluss erfolgt bei späterem Bekanntwerden des Vorliegens von Ausschlusskriterien.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Gerinnungsstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Ziel dieser Studie ist es nachzuweisen, dass bei Traumapatienten mit tatsächlicher oder vermuteter Blutung oder Kreislaufinstabilität bereits präklinisch eine traumainduzierte Koagulopathie (TIC = Trauma Induced Coagulopathy) vorliegt. Darüberhinaus soll erfasst werden, ob sich die präklinische Manifestation einer traumainduzierten Koagulopathie in einer erhöhten Transfusionshäufigkeit in den ersten 24 Stunden und im Outcome nach 28 Tagen bzw. Klinikentlassung wider spiegelt. Damit soll die Grundlage für neue Therapieansätze in der präklinischen Traumaversorgung gelegt werden. Fragestellung: Sowohl beim schweren Polytrauma, als auch bei der schweren Monoverletzung ist bereits präklinisch eine Gerinnungsbeeinträchtigung festzustellen. Das erste Ziel ist die Feststellung einer frühen durch die Verletzung hervorgerufenen Gerinnungsstörung (Koagulopathie) beim Traumapatienten mit tatsächlicher oder vermuteter Blutung und / oder bestehender Kreislaufinstabilität (Zeitpunkt T0 = Notfallstelle und T1 = Schockraum) Das zweite Ziel ist der Nachweis eines erhöhten Transfusions- und Gerinnungssubstitutionsbedarfs in den ersten 24 Stunden (Zeitpunkt T2) bei frühzeitig veränderten Parameter der Thrombelastographie (Gerät zur Untersuchung der Blutgerinnung) Das dritte Ziel ist die Erhebung der Mortalität nach 28 Tagen und Überprüfung eines möglichen Zusammenhangs von Mortalität und der traumainduzierten Gerinnungsstörung (Zeitpunkt T3). Studiendesigne: - Beobachtungsstudie - prospektiv - monozentrisch - open, nicht randomisiert Zielparameter: Clotting-Time (CT) verlängert, Clot-Formation-Time (CFT) verlängert, Clot-Firmness (CF) A10 (Amplitude 10min nach CT) und MCF (Maximum-Clot-Firmness) nach 30min verringert in EXTEM und FIBTEM der Thrombelastometrie. Untersuchungszeitpunkte: T0: Notfallstelle T1: Schockraum T2: 24 Stunden nach Trauma T3: Klinikentlassung bzw. 28 Tage nach Trauma in der Klinik

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.