Beschreibung der Studie

Ziel ist es, den analgetischen Placeboeffekt zu nutzen, um die Schmerzreduktion in der post-operativen Phase bei Patienten mit akuten post-operativen Schmerzen zu verbessern. In dieser Studie wird die „additive Placebo-Wirkkomponente“ ausgenutzt, die zusätzlich neben der rein pharmakologischen Wirkkomponente jedem Schmerzmedikament inhärent ist. Die im stationären Rahmen durchgeführte standardisierte (nach AWMF S3-Leitlinien) postoperative Schmerztherapie nach Kniegelenksprothese-Operation (therapy as usual, TAU) soll durch über psychologischer Maßnahmen im Sinne zusätzlicher Placebowirkmechanismen verbessert werden. Es wird davon ausgegangen, dass die TAU einen gewichtigen Anteil nämlich den additiven Placebowirkanteil vergeudet, da die Patienten ihre Medikation im Krankenhaus nur unzureichend bewusst wahrnehmen.

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Studiendetails

Studienziel Subjektive Ratings des Post-operativen Schmerzes auf einer NRS (numerische Rating Skala) von 0 (kein Schmerz) bis 10 (stärkst vorstellbarer Schmerz); vor der Operation bis zu 5 Tage nach der Operation mind. einmal täglich
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männer und Frauen die freiwillig an der Studie teilnehmen und sich im Rahmen auf einer chirurgischen Station einer Kniegelenksoperation (Implantation einer Prothese) nach standardisierten Kriterien hinsichtlich Operation und post-operativer Schmerzmedikation unterziehen

Ausschlusskriterien

  • akute oder chronische somatische Erkrankung/Schmerzen und/oder tumorbedingte Schmerzen, welche eine besondere oder zusätzliche Schmerzbehandlung erforderlich machen, akute oder chronische psychische Störungen (nach DSM-IV bzw. DSM-V), unzureichende Deutschkenntnisse, kognitive Beeinträchtigung sowie die Einnahme von Medikamenten, die das Bewusstsein verändern.

Adressen und Kontakt

Schön-Kliniken Hamburg Eilbek, Hamburg

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Häufig gestellte Fragen

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Es werden 5 Gruppen à 20 Patienten gebildet und im Hinblick auf ihre Effekte in der postoperativen Schmerztherapie verglichen: 1. Gruppe: Die standardisierte postoperative Schmerztherapie (TAU), 2. standardisierte-postoperative Schmerztherapie mit Medikamentengabe zu festgelegten Zeitpunkten (Zeit-kontingente Gruppe), Gruppe 3: bekommt zusätzlich zu TAU optische und weitere sinnesbezogene Hinweisreize auf die Medikation (open-medication), Gruppe 4: bekommt zusätzlich zur Schmerztherapie (TAU) und neben den zusätzlichen optischen Hinweisreize auf die Medikation noch eine persönliche Informationsvermittlung zur Wirksamkeit der Medikation durch den behandelnden Arzt (maximized open-medication). Gruppe 5: bekommt zusätzlich zur Schmerztherapie (TAU) eine persönliche Informationsvermittlung durch den behandelnden Arzt. Die Patienten werden außerdem gebeten, ihre post-operativen Schmerzen in einem Schmerztagebuch zu dokumentieren.

Quelle

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