Beschreibung der Studie

Im Rahmen dieses Projekts sollen neue bildgebende Methoden entwickelt und getestet werden. Unser Ziel ist es, die Magnetresonanztomographie (MRT) für die Messung der Lungenfunktionalität zu verbessern, so dass radioaktive Methoden, die der bisherige Standard sind, abgelöst werden können, um Patienten die Belastung durch Radioaktivität zu ersparen. Teilnehmer sind gesunde, volljährige Probanden.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Zeigen, dass Spin Echo Pulse Sauerstoffverstärkte T1-Quantifizerung in der Lunge verbessert
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Ihr ganz persönlicher Studienberater

Über 10.000 Patienten und Angehörige erhalten über den Studienberater aktuelle und passende Studien per E-Mail. Melden Sie sich jetzt an!

  • Neue Behandlungen entdecken
  • Keine Chance verpassen
  • Wichtigen Beitrag zum medizinischen Fortschritt leisten

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesund, belastungsfähig

Ausschlusskriterien

  • MRT Kontraindikation

Adressen und Kontakt

Uniklinik Freiburg, Freiburg im Breisgau

Ansprechpartner: Dr. Jakob Assländer

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Häufig gestellte Fragen

In der Magnetresonanztomographie wird der Kontrast zwischen verschiedenen Gewebearten vorwiegend durch sogenannte Relaxationsparameter bestimmt. Misst man mehrere Bilder mit verschieden Kontrasten, so ist es möglich die Relaxationsparameter selbst quantitativ zu bestimmen. In der Lunge wird die T1-Zeit sehr stark vom Gehalt des Sauerstoffes, das im Gewebe gelöst ist, beeinflusst. Dieser Effekt wurde bereits mehrfach in Studien verwendet, um T1 bei Atmung von normaler Raumluft und bei Zugabe von Sauerstoff zu vergleichen. Gebiete mit normaler Lungenfunktion weisen dabei eine Änderung des T1-Wertes auf, wohingegen Gebiete mit reduzierter Lungenfunktion kaum eine bis keine Änderung des T1-Wertes aufzeigen. Eine grundlegen Problematik ist dabei das schlechte Signal-zu-Rauschverhältnissen von MRT-Aufnahmen der Lunge. Dies rührt unter anderem von den Luft-Gewebe-Übergängen, die eine sogenannte Dephasierungen der Magnetisierung erzeugen, was zu einem schwachen Signal führt. Wir haben kürzlich eine Methode entwickelt, bei der wir den Anregungspuls so verändern, dass diese Dephasierungen rückgängig gemacht wird und wir somit ein erhöhtes Signal erhalten. Wir würden nun gerne in einer Proof-of-Concepts-Studie an gesunden Probanden zeigen, dass dieses erhöhte Signallevel zu einer besseren Unterscheidbarkeit der T1-Werte bei der Atmung normaler Luft bzw. unter Zugabe von Sauerstoff führt. Die Messungen werden an einem klinisch zugelassen 3T Prisma (Siemens, Erlangen, Deutschland) MRT-Gerätes durchgeführt .

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien