Beschreibung der Studie

Bei der Extraktion eines Zahnes kommt es jeweils zu einem Verlust von etwas Knochengewebe. Das Zahnfach (=Alveole) fällt deshalb ein. Das Ziel der sogenannten Kammprävention besteht darin, diesem Verlust entgegenzuwirken. Dabei wird die Alveole mit einem Ersatzmaterial aufgefüllt. Die Wunde kann zusätzlich mit einer dünnen Membran („Haut“) verschlossen werden. Je nach klinischer Situation wird entschieden, welcher der beste Zeitpunkt für die Implantation ist. Häufig werden Implantate 8 Wochen nach Zahnextraktion eingesetzt, eine sogennante „frühe Implantation“, da zu diesem Zeitpunkt die Weichgewebe zusammengewachsen sind und somit einen dichten Wundverschluss ermöglichen. Für diese relativ kurze Zeitspanne ist bisher nicht bekannt, ob die Kammprävention zu einem besseren Ergebnis führt oder ob das spontane Abheilen der Wunde bereits ausreichend ist. Das Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob bei frühen Implantationen eine Kammprävention zu besseren Ergebnissen wie die Spontanheilung führt.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Volumenverlust zwischen Prä-Extraktion und 8 Wochen nach Extraktion basierend auf volumetrischen Messungen (durch Überlagerung der gescannten Modelle)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Geistlich Pharma AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Unterschriebene Einverständniserklärung
  • Bedarf nach einer Zahnextraktion von mind. 1 asymptomatischen Frontzahn oder Prämolar, Ober- oder Unterkiefer
  • Bluten auf Sondieren ≤ 20%
  • Plaque Index ≤ 20%
  • Systemisch gesund

Ausschlusskriterien

  • Frauen, die zu Beginn der Studie schwanger sind oder stillen
  • Bekannte oder vermutete Nicht-compliance, Drogen- oder Alkoholmissbrauch
  • Unfähig, dem Studienprozedere zu folgen, aufgrund von sprachlichen Problemen, psychologischen Problemen, Demenz etc.
  • Rauchen von mehr als 20 Zigaretten pro Tag

Adressen und Kontakt

Zentrum für Zahnmedizin, Zürich

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Zürich via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Nach einer Zahnextraktion kommt es zu vielfältigen Veränderungen der Hart- und Weichgewebesituation und führt zu einer reduzierten Kammkontur. Klinisch kann eine Resorption der bukkalen Knochenkontur von ungefähr 50% innerhalb der ersten 3 Monate nach Zahnextraktion beobachtet werden. Diese Resorptionsprozesse können eine Implantation ohne zusätzliche Knochenregeneration erschweren und zu einem unbefriedigenden ästhetischen Resultat führen. Das Ziel dieser Studie ist es, radiologische, klinische und histologische Unterschiede zwischen verschiedenen Kammprophylaxe-Varianten und Spontanheilung zwischen den ersten 6 Wochen (radiographisch) und 8 Wochen (klinisch und histologisch) nach Zahnextraktion zu evaluieren. Ein weiteres Ziel ist die Untersuchung der Langzeitstabilität der Weich- und Hartgewebe. Dafür werden die Patienten nach dem Einsetzen der definitiven Krone bis fünf Jahren nachkontrolliert. Dieses Amendment (5-Jahres Langzeitnachuntersuchung) wurde von der Kantonalen Ethikkommission Zürich am 28.11.2016 bewilligt.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.