Beschreibung der Studie

Dysmenorrhoe ist eine weit verbreitete Störung bei Frauen, die mit Schmerzen während der Regelblutung einhergeht. Dabei werden in der Gebärmutterschleimhaut vermehrt Signalstoffe gebildet, die bei Entzündungsreaktionen eine Rolle spielen. Durch die Einnahme von Antibabypillen können die auftretenden Beschwerden gemildert werden. Pillen, die das synthetische Hormon Chlormadinonacetat (CMA) enthalten, scheinen dabei besonders wirksam zu sein. Ziel dieser Laborstudie ist es, die Effekte von CMA auf die Bildung solcher Signalstoffe im Vergleich zu ähnlichen synthetischen Hormonen an Gewebekulturen von menschlicher Gebärmutterschleimhaut von Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter zu untersuchen.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Effekte von CMA auf die endometriale Arachidonsäurekaskade im Vergleich zu anderen synthetischen Gestagenen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Gedeon Richter Plc.

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frauen im reproduktionsfähigen Alter mit regelmäßigem Zyklus

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, Postmenopause, gynäkologische Krebserkrankungen, Hormoneinnahme in den letzten 3 Monaten, vaginale Blutungen unbekannter Genese, vaginale Infektionen, ausgedehnte uterine Vernarbungen, atrophischer Uterus

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Zyklusstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Dysmenorrhoe ist eine weit verbreitete gynäkologische Störung, die mit einer erhöhten endometrialen Prostaglandin-Synthese assoziiert ist. Die Einnahme von oralen Kontrazeptiva verbessert in der Regel die Symptomatik durch eine Reduktion der Endometriumdicke und der intrauterinen Prostaglandin-Biosynthese. Hierbei scheinen Chlormadinonacetat (CMA)-haltige orale Kontrazeptiva besonders effektiv zu sein. Ziel dieser Laborstudie ist es, die Effekte von CMA auf die endometriale Arachidonsäurekaskade im Vergleich zu anderen synthetischen Gestagenen ex vivo an Gewebekulturen von menschlichem Endometrium von Probandinnen im reproduktionsfähigen Alter zu untersuchen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.