Beschreibung der Studie

Der Zweck dieser klinischen Studie ist zu untersuchen, ob es Veränderungen im Herz- Kreislaufsystem (Herzleistung, Blutdruckverhalten) bei Kindern gibt, die sich einer Operation im Bauchraum unterziehen lassen müssen, und zwar entweder im Rahmen eines laparoskopischen Eingriffes ohne größeren Schnitt in der Bauchdecke (=sogenannte Schlüssellochchirurgie) oder nach Eröffnen der Bauchdecke (=sogenannter offener chirurgischer Eingriff). Nach Einleitung einer Allgemeinanästhesie (=Narkose) und dem routinemäßigen Legen einer arteriellen Kanüle wird das LIDCO Gerät an den Überwachungs-Monitor, nicht an ihr Kind, angeschlossen. Zur Kalibrierung dieses Systems wird einmalig ein Herzultraschall transthorakal (= von außen) vor Operationsbeginn durchgeführt. Das heißt die einzigen, nur aufgrund der Studie durchgeführten Maßnahmen sind die Herzultraschall-Untersuchung und das Anhängen des LIDCO-Gerätes an den Überwachungsmonitor, alles sogenannte nicht-invasive Maßnahmen, also nicht in den Körper eindringende oder den Körper verletzende Maßnahmen.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich in der laparoskopischen gegenüber offenen Ansatz , um die hämodynamischen Veränderungen (mittels LIDCO) bei Neugeborenen und Säuglingen zu beschreiben
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Anästhesie, Allgemiene Intensivmedizin und Schmerztherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Große abdominelle offene oder laparoskopische chirurgische Eingriffe, bei Neugeborenen und Säuglingen (im Alter von ≤ 1 Jahr )

Ausschlusskriterien

  • Eltern Verweigerung der Teilnahme ihres Kindes an der Studie

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Wien

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Häufig gestellte Fragen

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Die Anwendung der Pulskonturanalyse-Technik, die Veränderungen des Schlagvolumens für jeden einzelnen Herzschlag durch Berechnung des nominalen Schlagvolumens aus einer Druckvolumen-Transformation der radialen Arteriendruck-Wellenform bereitstellt, ist sicher und ist für den Einsatz bei Patienten seit 2003 als minimal invasive hämodynamische Überwachung des Herzzeitvolumens zugelassenen. Das LiDCO Gerät eignet sich besonders für Patienten, die lediglich einen arteriellen und venösen Zugang (peripher oder zentral) haben. Die vorliegende Studie kann Informationen liefern, ob die Anwendung dieses minimal-invasiven hämodynamischen Monitoring-System bei Neugeborenen und Säuglingen in der laparoskopischen oder offenen Bauchchirurgie die Beurteilung und Behandlung des Volumenstatus des Patienten intraoperativ verbessert. Da die Pulskonturanalyse via LiDCO das hämodynamische Monitoring, durch die Messung der „beat-to-beat“ Herzleistung und des Sauerstofftransport (ohne der Notwendigkeit von erweiterter invasiver Maßnahmen), verbessert, kann die globale Sauerstoffzufuhr ohne das Risiko von Flüssigkeitsüberlastung maximiert werden. Diese Forschung liefert ein hämodynamisches Fundament, welches neue diagnostische Möglichkeiten ermöglichen und einen wesentlichen Einfluss auf die laparoskopische Chirurgie haben kann, so dass in dieser speziellen Patientengruppe von sehr kranken Neugeborenen und Kleinkindern diese invasiven Verfahren sicherer durchgeführt werden können.

Quelle

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