Beschreibung der Studie

Zu Beginn der Studie wird nach dem Zufallsprinzip entschieden, in welche Behandlungsgruppe Sie eingeteilt werden. Bei zwei Gruppen (Testgruppen) wird eine provisorische Krone eingesetzt, die danach entweder konvex (= nach aussen gewölbt) oder konkav (= nach innen gewölbt) ausgeformt wird. Es wird lediglich derjenige Anteil ausgeformt, welcher unterhalb der Schleimhaut liegt, also von der Implantatschulter bis zum Austritt aus dem Zahnfleisch. Diese individuellen Anpassungen geschehen über einen Zeitraum von mehreren Wochen bevor die Krone definitiv eingesetzt wird. Bei der dritten Gruppe (Kontrollgruppe) wird auf eine provisorische Krone verzichtet. Die Schleimhaut wird lediglich durch sog. Einheilkappen vorbereitet, welche in verschiedenen Durchmessern im Implantat eingedreht werden können. Danach wird direkt die definitive Krone eingesetzt. Nach dem Einsetzen der definitiven Krone werden 4 Nachfolgeuntersuchungen durchgeführt: nach 2 Wochen, 6 Monaten, 1 Jahr und 3 Jahren. Das Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, ob eine der drei Behandlungsmodalitäten zu einem besseren ästhetischen Resultat führt.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt ist die Stabilität des bukkalen Margo mucosae 6 Monate nach Einsetzen der finalen Krone. Gemessen wird die Differenz der klinischen Kronenlänge zwischen Baseline und nach 6 Monaten (Rezession).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 42
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle SSRD (Swiss Society for Reconstructive Dentistry)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Unterschriebene Einverständniserklärung
  • Männliche und weibliche Patienten im Alter zwischen 18-80 Jahren
  • Vorhandensein eines ASTRA Tech Implantats mit einem Durchmesser von 3.6 oder 4.2 mm in der ästhetischen Zone des Ober- oder Unterkiefers (Prämolar bis Prämolar)
  • Bedarf nach einer implantatgetragenen Einzelzahnkrone
  • Die Implantatposition ermöglichst das Einsetzten einer verschraubten Einzelzahnkrone
  • Vorhandensein von mind. 1 Nachbarzahn

Ausschlusskriterien

  • Rauchen von mehr als 15 Zigaretten pro Tag
  • Schlechte Mundhygiene (Plaque Index über 30%)
  • Schwangere oder stillende Frauen zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses
  • Bekannte oder vermutete Nicht-Kompliance, Drogen- oder Alkoholmissbrauch

Adressen und Kontakt

Zentrum für Zahnmedizin, Klinik für Kronen- und Brückenprothetik, Teilprothetik und zahnärztliche Materialkunde, Universität Zürich, Zürich

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Häufig gestellte Fragen

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Heute ist es üblich, in der ästhetischen Zone das periimplantäre Weichgewebe mit Hilfe einer provisorischen Krone zu konditionieren. Nichtsdestotrotz konnte bisher nicht gezeigt werden, ob diese zeit- und kostenintensive Behandlung zu einem besseren ästhetischen Resultat führt bzw. welche transmukosale Kontur optimal für ein ästhetisch langfristig positives Resultat wäre. Möglicherweise ist die Verwendung eines Healing-Abutments und die direkte Versorgung mit der finalen Krone, ohne Konditionierung des Weichgewebes, bereits ausreichend.

Quelle

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