Beschreibung der Studie

In Deutschland ist die Zahl invasiv außerklinisch beatmeter Patienten (=Beatmung außerklinisch über eine Kanüle, die direkt in der Trachea (Luftröhre) liegt) über die letzten zehn Jahre sprunghaft ansteigend, gleichwohl genaue epidemiologische Zahlen nicht zur Verfügung stehen. Die Entwöhnung von der Beatmung wird im medizinischen Sprachgebrauch „Weaning“ genannt (aus dem englischen to wean= entwöhnen). Die Problematik besteht darin, dass ein Großteil dieser Patienten eben nicht in spezialisierten und zertifizierten Zentren zur Entwöhnung von der Beatmung (im folgenden Weaningzentren) hinsichtlich ihres Weaning-Potenzials abschließend beurteilt worden sind. Vielmehr werden viele Patienten direkt von Intensivstationen in eine außerklinische Beatmung überführt, ohne dass zuvor ein Weaning in einem spezialisierten Zentrum versucht worden ist. Dies bringt zwei wesentliche Probleme mit sich: 1. Mitunter werden Patienten invasiv außerklinisch beatmet, obwohl eine Entwöhnung möglich gewesen wäre. Dadurch bestehen erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität sowie unnötige Eingriffe in das soziale Leben der Patienten. Studien zur Lebensqualität unter invasiver außerklinischer Beatmung nach einem gescheiterten prolongierten Weaning zeigen außerdem, dass ein erheblicher Teil der Patienten eine sehr schlechte Lebensqualität haben kann. Das Verpassen einer erfolgreichen Entwöhnung kann also mitunter individuell sehr nachteilig für den Patienten sein. 2. Im Weiteren muss von einer Kostenexplosion ausgegangen werden. Zwar entstehen ebenfalls Kosten im Rahmen einer stationären Behandlung in einem spezialisierten Weaningzentrum. Das Einsparpotenzial muss jedoch selbst dann als erheblich eingestuft werden, wenn nur ein Teil derjenigen Patienten entwöhnt werden kann, die eigentlich schon für eine invasive außerklinische Beatmung vorgesehen waren, ohne dass eine Prüfung in einem spezialisierten Weaningzentrum stattgefunden hat. Ziel der Studie ist es, das Weaning-Potenzial von Patienten zu überprüfen, die unter Umgehung spezialisierter und zertifizierter Weaningzentren in eine außerklinische Beatmung überführt worden sind. Die Frage besteht hierin, wie hoch der Prozentsatz derjenigen Patienten ist, die aufgrund der Fachexpertise in einem spezialisierten Weaningzentrum doch noch von der invasiven Beatmung entwöhnt werden können. Als Kontrollgruppe werden Patienten eingeschlossen, die ohne Aufenthalt in einem spezialisierten Weaningzentrum direkt in die außerklinische Beatmung entlassen wurden. Entsprechend werden die Kosten für die stationäre Behandlung im Weaningzentrum den potenziellen Einsparungen infolge der Beendigung einer invasiven Beatmung gegenüber gestellt.

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Studiendetails

Studienziel Entwöhnungsrate (dichotom) zum Zeitpunkt der Entlassung aus dem Weaningzentrum
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 128
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • 1. Patienten mit einer invasiven außerklinischen Beatmung, aber nicht von einem spezialisierten und zertifizierten Weaningzentrum in die außerklinische Beatmung überführt worden sind.
  • 2. Patienten , die mit der speziellen Frage nach einem Entwöhnungspotenzial einem spezialisierten Weaningzentrum zugeführt werden.
  • 3. bisher maximal 90 Tage in der außerklinischen Beatmung
  • 1. Patienten einer stationären Beatmungseinheit, die keinem spezialisierten Weaningzentrum zugeordnet ist, die in die außerklinische invasive Beatmung überführt werden sollen und für die bereits ein Überleitmanagement eingeleitet worden ist. Vorraussetzung ist, dass das Weaning abgeschlossen ist und als erfolglos klassifiziert worden ist. Die überweisende Klinik muss schriftlich bestätigen, dass das Weaning in ihrer Klinik abgeschlossen ist und erfolglos ist.

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die zur Kontrolluntersuchung einer invasiven außerklinischen Beatmung in sWeaningzentrum zugewiesen werden
  • Patienten, die zuvor von einem zertifizierten Weaningzentrum entlassen worden waren
  • Patienten im laufenden Weaningprozess

Adressen und Kontakt

Kliniken der Stadt Köln, Lehrstuhl Witten/Herdecke, Lungenklinik, Cologne

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Thoraxklinik-Heidelberg gGmbH, Heidelberg

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Asklepios Fachkliniken, Klinik für Intensivmedizin, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Gauting

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Klinik Donaustauf, Donaustauf

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Ruhrlandklinik, Westdeutsches Lungenzentrum, Universitätsklinikum Essen, Essen

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Lungenklinic Grosshansdorf, Großhansdorf

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Universitätsklinik Greifswald, Bereich Pneumologie und Infektiologie der Klinik für Innere Medizin B, Greifswald

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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In Deutschland ist die Zahl invasiv außerklinisch beatmeter Patienten über die letzten zehn Jahre sprunghaft ansteigend, gleichwohl genaue epidemiologische Zahlen nicht zur Verfügung stehen. Die Problematik besteht darin, dass ein Großteil dieser Patienten eben nicht in spezialisierten und zertifizierten Weaningzentren hinsichtlich ihres Weaning-Potenzials abschließend beurteilt worden sind. Vielmehr werden viele Patienten direkt von Intensivstationen in eine außerklinische Beatmung überführt, ohne dass zuvor ein Weaning in einem spezialisierten Zentrum versucht worden ist. Dies bringt zwei wesentliche Probleme mit sich: 1. Mitunter werden Patienten invasiv außerklinisch beatmet, obwohl eine Entwöhnung möglich gewesen wäre. Dadurch bestehen erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität sowie unnötige Eingriffe in das soziale Leben der Patienten. Studien zur Lebensqualität unter invasiver außerklinischer Beatmung nach einem gescheiterten prolongierten Weaning zeigen außerdem, dass ein erheblicher Teil der Patienten eine sehr schlechte Lebensqualität haben kann. Das Verpassen einer erfolgreichen Entwöhnung kann also mitunter individuell sehr nachteilig für den Patienten sein. 2. Im Weiteren muss von einer Kostenexplosion ausgegangen werden. Zwar entstehen ebenfalls Kosten im Rahmen einer stationären Behandlung in einem spezialisierten Weaningzentrum. Das Einsparpotenzial muss jedoch selbst dann als erheblich eingestuft werden, wenn nur ein Teil derjenigen Patienten entwöhnt werden kann, die eigentlich schon für eine invasive außerklinische Beatmung vorgesehen waren, ohne dass eine Prüfung in einem spezialisierten Weaningzentrum stattgefunden hat. Ziel der Studie ist es, das Weaning-Potenzial von Patienten zu überprüfen, die unter Umgehung spezialisierter und zertifizierter Weaningzentren in eine außerklinische Beatmung überführt worden sind. Die Frage besteht hierin, wie hoch der Prozentsatz derjenigen Patienten ist, die aufgrund der Fachexpertise in einem spezialisierten Weaningzentrum doch noch von der invasiven Beatmung entwöhnt werden können. Als Kontrollgruppe werden Patienten eingeschlossen, die ohne Aufenthalt in einem spezialisierten Weaningzentrum direkt in die außerklinische Beatmung entlassen wurden. Entsprechend werden die Kosten für die stationäre Behandlung im Weaningzentrum den potenziellen Einsparungen infolge der Beendigung einer invasiven Beatmung gegenüber gestellt.

Quelle

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