Beschreibung der Studie

Es handelt sich um ein Projekt, in dem Mechanismen, die eine Bedeutung für die Entwicklung akuter und chronischer Schmerzen haben, in gesunden Probanden untersucht werden. Der mögliche Zusammenhang zwischen körpereigenen Schmerzhemmungsmechanismen und Schmerzsensitisierungsmechamismen wird untersucht bei einer experimentellen Verbrennung 1. Grades. Zuerst wird die köpereigene Schmerzhemmung bestimmt, in dem Probanden einen schmerzhaften Hitzereiz vor, während und nach einem konditionierenden Schmerzreiz mit kalten Wasser (Eintauchen der Hand in ein kaltes Wasserbad) bekommen. Der Hemmungseffekt wird berechnet als der Unterschied der Schmerzhaftigkeit des Hitzereizes vor und während Konditionierung. Anschließend bekommen Probanden eine standardisierte Verbrennung 1. Grades am Unterschenkel. Um die Verbrennung herum, entwickelt sich ein Areal mit erhöhtem Sensitivität (Hyperalgesie), das vom zentralen Nervensystem verarbeitet wird. Die Stärke des Hemmungseffekts wird mit der Größe des Hyperalgesieareals korreliert. Ebenso werden thermale und mechanische Schwellen sowie mechanische Sensitivität nach Erzeugung der Verbrennung bestimmt. Diese Parameter werden ebenfalls mit der Stärke des Hemmungseffekts korreliert. Geschlechtsunterschiede, sowie Unterschiede zwischen Menstruationsphasen bei Frauen (Follikelphase, Lutealphase) hinsichtlich der oben genannten Parameter werden ermittelt.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation zwischen der Stärke der endogenen Hemmung und sekundärer Hyperalgesie gemessen vor sowie 1, 3, 9 und 24 Stunden nach Erzeugung der experimentellen Verbrennung Ermittlung der endogenen Hemmung: schmerzhafter Hitzereiz vor, während und nach einem konditionierenden Schmerzreiz mit kalten Wasser (Eintauchen der Hand in ein kaltes Wasserbad). Der Hemmungseffekt wird berechnet als der Unterschied der Schmerzhaftigkeit des Hitzereizes vor und während Konditionierung Ermittlung des sekundären Hyperalgesieareals: Um die Verbrennungherum entwickelt sich ein Areal mit erhöhter Sensitivität (Hyperalgesie). Die Größe des Hyperalgesieareals wird gemessen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 84
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum MünsterKlinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • gesunde Probanden

Ausschlusskriterien

  • Einnahme von Analgetika oder Psychopharmaka
  • Leiden an chronischen Schmerzen
  • neurologische Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Hypertonie
  • Schwangerschaft
  • Einnahme von oralen Kontrazeptiva

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Münster

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Es handelt sich um ein Projekt, in dem Mechanismen, die eine Bedeutung für die Entwicklung akuter und chronischer Schmerzen haben, in gesunden Probanden untersucht werden. Der mögliche Zusammenhang zwischen endogenen Schmerzinhibitionsmechanismen und zentraler Sensitisierung werden untersucht bei einer experimentellen Verbrennung 1. Grades (= burn-injury). Zuerst wird die endogene Schmerzinhibition mittels der Conditioned Pain Modulation (CPM) Paradigma ermittelt. Anschließend bekommen Probanden eine standardisierte Burn-injury am Unterschenkel. Um das Burn-injury herum, entwickelt sich ein sekundäres Hyperalgesie Areal, das zentral moduliert wird, und somit ein Surrogat für zentrale Sensitisierung darstellt. Der CPM Effekt wird mit der Größe des sekundären Hyperalgesieareals korreliert. Ebenso werden mittels quantitativer sensorischer Testung (QST) thermale und mechanische Schwellen sowie die mechanische Sensitivität im Burn-injury Areal, im sekundären Hyperalgesieareal und am kontralateralen Unterschenkel (Kontrolareal) ermittelt. Diese Parameter werden mit der Stärke des Hemmungseffekts korreliert. Geschlechtsunterschiede, sowie Unterschiede zwischen Menstruationsphasen bei Frauen (Follikelphase, Lutealphase) hinsichtlich der oben genannten Parameter werden untersucht. Zusätzlich wird die Bedeutung der Sexualhormone (Östrogen, Progesteron, Testosteron) für die oben genannten Parameter und Zusammenhänge ermittelt.

Quelle

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