Beschreibung der Studie

In- und ausländische Studien haben eine Über-, Unter- und Fehlversorgung von Senioren mit Arzneimitteln nachgewiesen. Allgemeinmediziner und Internisten sind die wichtigsten Verordner im Gesundheitswesen und nehmen eine Schlüsselrolle bei der Auswahl und Integration der Medikation von Senioren ein. Die geronto-pharmakologische Qualifikation von Hausärzten ist daher von erheblicher Bedeutung. Die neue FORTA-Klassifikation (Fit fOR The Aged) ist ein Instrument für eine umfassende, evidenzbasierte, diagnoseabhängige, seniorengerechte Arzneimittelauswahl. Erste Studien in geriatrischen Kliniken mit über 400 Patienten haben eine Verbesserung der Medikation durch die Anwendung von FORTA gezeigt. Die jetzt geplante Studie untersucht die Wirksamkeit einer Fortbildung von Hausärzten über die FORTA-Klassifikation auf die Qualität der Medikation von Senioren in Hausarztpraxen. Es wird ein prospektives, Cluster-randomisiertes Studiendesign angewendet, das als Goldstandard für Praxisinterventionsstudien gilt. Das primäre Outcome ist die Verbesserung der Qualität der Medikation nach dem FORTA-Score. Sekundäre Outcome-Parameter adressieren verschiedene Senioren-relevante Aspekte wie z.B. Frailty (Altersgebrechlichkeit), Sturzrisiko, Blutdruck und Alltagsfunktionalität. Die Studie wird dazu beitragen, die Arzneimittelverordnugnsqualität in Zeiten des demographischen Wandels zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel Unterschied in der Medikationsqualität zwischen Interventions- und Kontrollgruppe gemessen mit dem FORTA-Score, 9 Monaten nach der Intervention.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 484
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • 5 Dauermedikamente durch Hausarzt verschrieben; ausreichende Sprachkenntnisse/geistig ausreichende kommunikative Fähigkeiten, um einen Fragebogen auszufüllen und an den Untersuchungen teilzunehmen zu können. Patient war im Quartal vor Studienstart Patient der jeweiligen Hausarztpraxis.

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit maligner Erkrankung, die aktuell in Behandlung ist (Chemotherapie und/oder Radiatio oder ähnliches), HIV/AIDS, dialysepflichtige Niereninsuffizienz; transplantierte Patienten; Demenz; Lebenserwartung von weniger als 12 Monaten nach ärztlicher Einschätzung;

Adressen und Kontakt

Hausarztpraxen des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Duisburg-Essen (NRW)

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Universitätsklinikum Essen, Essen

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Häufig gestellte Fragen

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In- und ausländische Studien haben eine Über-, Unter- und Fehlversorgung von Senioren mit Arzneimitteln nachgewiesen. Allgemeinmediziner und Internisten sind die wichtigsten Verordner im Gesundheitswesen und nehmen eine Schlüsselrolle in der Auswahl und Integration der Medikation von Senioren ein. Die gerontopharmakologische Qualifikation von Hausärzten ist daher von erheblicher Bedeutung. Im Gegensatz zu sog. Negativlisten wie die Beers´ und die PRISCUS-Listen, die nur einen Teil der Versorgungsprobleme lösen können, stellt die neue FORTA-Klassifikation (Fit fOR The Aged) ein Instrument für eine umfassende, evidenzbasierte, diagnoseabhängige, seniorengerechte Arzneimittelbeurteilung dar. Studien in geriatrischen Kliniken mit über 400 Patienten haben eine Verbesserung der Pharmakotherapie durch die Anwendung von FORTA gezeigt. Die jetzt geplante Studie untersucht die Wirksamkeit einer edukativen Intervention für Hausärzte über die FORTA-Klassifikation auf die Qualität der Medikation von Senioren in Hausarztpraxen. Es wird ein prospektives, Cluster-randomisiertes Studiendesign angewendet, das als Goldstandard für Praxisinterventionsstudien gilt. Das primäre Outcome ist die Verbesserung der Qualität der Medikation nach dem FORTA-Score. Sekundäre Outcome-Parameter adressieren verschiedene Senioren-relevante Aspekte wie z.B. Frailty, Sturzrisiko, Blutdruck und Alltagsfunktionalität. Die Studie wird dazu beitragen, die Arzneimittelverordnungsqualität in Zeiten des demographischen Wandels zu verbessern.

Quelle

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