Beschreibung der Studie

In der hier vorgestellten Studie wird die Entwicklung eines Biomarkers für Patienten mit Weichteiltumoren untersucht. Das Ziel der Studie ist es, das ggf. mögliche Wiederkehren des Krebsleidens von Patienten mit Weichteiltumoren frühzeitig zu erkennen, um so ihr Überleben durch eine zeitnahe Therapie verbessern zu können.

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Studiendetails

Studienziel Detektion tumorspezifischer DNA im peripheren Blut von Patienten mit Ewing-Sarkom oder PNET
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreiburgKlinik für Innere Medizin I, Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Ewing-Sarkom, PNST ( Primitiver neuroektodermaler Tumor)

Ausschlusskriterien

  • andere maligne Erkrankungen, systemische Vorerkrankungen

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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In der hier vorgestellten Studie wird die Entwicklung eines mittels digitaler droplet PCR im Plasma detektierbaren, DNA-basierten Biomarkers für Patienten mit Ewingsarkom und Primitiv neuroektodermalem Tumor mit Nachweis des tumorspezifischen Fusionsgens EWS/FLI1 evaluiert (frei zirkulierende Tumor-DNA). Des Weiteren werden miRNA-Signaturen aus zirkulierenden Mikrovesikeln sowie Vollblut von Patienten mit Ewing-Sarkom und Primitiv neuroektodermalem Tumor anhand von microarrays sowie Validierung anhand von qPCR etabliert. Das Ziel der Studie ist es, Patienten mit lokalem Rezidiv sowie Metastasen frühzeitig zu erkennen, um so ihr Überleben durch eine zeitnahe Therapie verbessern zu können. Den Studienpatienten werden dabei nach Aufklärung und schriftlicher Einwilligung im Rahmen regulärer Blutentnahmen während ihrer Behandlung oder Nachsorgeterminen 5 ml EDTA-Blut entnommen. Mittels ddPCR wird der Nachweis des tumorspezifischen Fusionsgens im Plasma durchgeführt. Da die ddPCR einen absolut quantitativen Nachweis der Ziel-DNA ermöglicht, werden prospektive, Patienten-individuelle Kurven erstellt, welche die Dynamik des im Plasma messbaren Fusionsgens wiedergeben. Anschließend erfolgt eine Korrelation der Menge der zu einem Zeitpunkt nachgewiesenen, tumorspezifisch-mutierten DNA mit dem klinischen Verlauf und der Tumorlast. Dabei soll der prädiktive Wert einer Testwertkonversion, eines Testwertabfalls oder -anstiegs im Hinblick auf Ansprechen, Progress, Rezidiv und progressionsfreies Überleben ermittelt werden. Aufgrund der Verwendung von Blut als Ausgangsmaterial korrelieren die Ergebnisse im Idealfall mit der gesamten Tumorlast einschließlich möglicher Metastasen, weshalb das zirkulierende EWS/FLI1-Fusionsgen als sensitiver Biomarker klinisch eingesetzt werden könnte. Darüberhinaus können an frei zirkulierender Tumor-DNA im Sinne einer für den Patienten ungefährlichen »liquid biopsy« weitergehende genetische Untersuchungen (e.g. whole genoma sequencing) durchgeführt werden.

Quelle

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