Beschreibung der Studie

Bei Tumorpatienten, die zur Schmerztherapie Mischinfusionen von Morphin und Metamizol erhalten, wird der Serumspiegel von Morphin im Blut untersucht und verglichen mit dem Morphinspiegel in der Infusion.

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Studiendetails

Studienziel Morphinkonzentration im Serum zu Beginn und am Ende des Mischinfusionsreservoirs
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreiburgKlinik für Palliativmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit therapiebedürftigen Schmerzen, die aus klinischen Gründen eine
  • Mischinfusion mit Morphin erhalten
  • Opioidsensibler Schmerzen mit abgeschlossener Opioiddosisfindung
  • Informiertes Einverständnis des Patienten liegt vor
  • >18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Unverträglichkeit der verwendeten Medikamente
  • Drogenanamnese
  • Stark fluktuierende oder rasch progrediente Schmerzsymptomatik
  • Kein informed consent möglich

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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In der Tumorschmerztherapie ist die Applikation von Dauerinfusionen bestehend aus einer Mischung von Opioiden und Koanalgetika seit Jahrzehnten gängige Praxis. In diesem Zusammenhang findet in Deutschland insbesondere die Kombination Morphin-Metamizol häufig Verwendung. In der klinischen Praxis werden diese Mischinfusionen für Perfusorspritzen (Anwendung über 8-24h) oder Schmerzpumpen (Anwendung über mehrere Tage) hergestellt. Dies ist auch im Universitätsklinikum Freiburg gängige Praxis. In einer in vitro Untersuchung der Klinikumsapotheke des UKF zeigte sich jedoch, dass abhängig vom gewählten Konzentrationsverhältnis und der Umgebungstemperatur die Ausgangskonzentration von Morphin im Laufe der Zeit in den Mischungen unterschiedlich rasch abnahm. Sollte diese in vitro gemessene Abnahme der Morphin Konzentration nicht aufgrund von schwachen, in vivo reversiblen Bindungen hervorgerufen sein, so hätte dieses eine klinische Relevanz. Die Abnahme der Wirkstoffkonzentration bei den betroffenen Patienten würde eine Zunahme der Schmerzintensität zur Folge haben. Dies wird aber in der Praxis bei den sehr häufig angewandten Mischinfusionen trotz engmaschiger, routinemäßiger Erfassung der Schmerzintensität durch mehrmals tägliche Befragung der Patienten durch den betreuenden Akutschmerzdienst, den palliativmedizinischen Konsildienst oder die Mitarbeiter der Palliativstation nicht beobachtet. Da auch keine Veränderung des Nebenwirkungsprofils zu beobachten ist, ist zu prüfen, ob die in vitro gemessene Abnahme der Morphin Konzentration durch eine Rückreaktion möglicherweise trotzdem zu einer normalen Morphin-Konzentration führen.

Quelle

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