Beschreibung der Studie

Die langfristige Haltbarkeit von festsitzendem Zahnersatz und die Karies-und Entzündungsfreiheit der beteiligten Zähne sind zu einem großen Teil abhängig von der Passgenauigkeit der festsitzenden Elemente. Da Zahnersatz generell nicht direkt im Mund des Patienten hergestellt werden kann, muss die Mundsituation mithilfe einer Abformung abgegriffen und entweder auf konventionellem oder auf digitalem Wege in ein zahntechnisches Labor weitergeleitet werden. Dort kann der Zahnersatz anhand des physikalischen Modells oder des digitalen Datensatzes angefertigt werden. Das Ziel dieser Studie ist es, festzustellen mittels welcher Abformmethode die höchste Passgenauigkeit am Patienten erreicht werden kann. Hierbei wird die Passgenauigkeit von Kronen-Käppchen, die aus dem Datensatz direkter Digitalisierung durch die intraoralen Scanner 3Shape TRIOS und CEREC Omnicam resultieren mit dem Datensatz aus dem extraoralen Scan einer konventionellen Silikon-Abformung verglichen. Die Untersuchung wird in vivo an Patienten aus dem Patientenstamm der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik in Gießen stattfinden.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Beurteilung der erzielbaren marginalen Passgenauigkeit von Zirkoniumoxid-Käppchen, die aus den Datensätzen zweier intraoraler Scanner und einem extraoralen Scan einer konventionellen Abformung hergestellt wurden. Die Messung erfolgt anhand in-vivo hergestellter Silikon-Replika der Zirkoniumoxid-Käppchen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Med. Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik für zahnärztliche Prothetik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit der medizinischen Indikation für eine Krone, Brücke oder Teleskopprothese. Die Präparationsgrenze des entsprechenden Zahnes muss einsehbar und trocken zu halten sein. Die Einwilligung der Patienten für die Studienteilnahme muss vorliegen.

Ausschlusskriterien

  • Die Präparationsgrenze ist nicht einsehbar oder nicht trocken zu halten.
  • Der Patient lehnt die Studienteilnahme ab.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Ziel dieser Studie ist es die Abformgenauigkeit direkter intraoraler Digitalisierung mit einer Methode der extraoralen Digitalisierung in vivo zu vergleichen. Hierbei werden zwei intraorale Scanner mit dem extraoralen Scan konventioneller Abformungen untereinander verglichen. Aus den Datensätzen aller digitalen Abformungen werden Zirkoniumoxid-Käppchen in einem zahntechnischen Labor hergestellt. Mithilfe der Replika-Messmethode wird die marginale Diskrepanz der Zirkoniumoxid-Käppchen in vivo ermittelt. Diese Messmethode wurde gewählt, da die marginale Passgenauigkeit ausschlaggebend für die Langlebigkeit und den Erfolg einer festsitzenden prothetischen Versorgung ist. Zur Herstellung der Replika wird das Lumen der Zirkoniumoxid-Käppchen mit einem dünnfließenden Silikon aufgefüllt und anschließend mit Fingerdruck auf dem präparierten Zahnstumpf platziert. Das Käppchen wird nach Aushärten des Silikons wieder vom Stumpf entfernt, während ein Silkonfilm, der dem Zementspalt der Krone entspricht, im Käppchen verbleibt. Das Lumen wird im Anschluss mit einem andersfarbigen Silikon aufgefüllt, welches den Zahnstumpf simuliert. Das vollständig ausgehärtete Replika wird daraufhin aus dem Käppchen entnommen und geschnitten. Die marginale Diskrepanz nach Holmes wird unter 150x Vergrößerung unter einem Mikroskop an den Schnitten ausgenessen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.