Beschreibung der Studie

Abformungen sind für die Herstellung von Zahnersatz ein notwendiger und entscheidender Schritt im zahnärztlichen Behandlungsablauf. Durch sie gewinnt man ein exaktes Modell der Zähne und Kiefer des Patienten, auf dessen Grundlage Zahnersatz angefertigt werden kann. Neben den konventionellen Abformungen, bei welchen weiche Abformmassen mit einem Löffel in den Patientenmund eingebracht werden, gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit digitale Abformungen mit intraoralen Scannern durchzuführen. Die digitalen Abformungen sind vergleichbar mit einer Videoaufnahme der Zähne und erzeugen einen rein digitalen Datensatz. In dieser Studie werden intraorale Scanner auf Übertragungsfehler beim Scannen kompletter Zahnreihen untersucht und mit einer konventionellen Abformung verglichen. Es soll die Hypothese, dass kein signifikanter Unterschied zwischen den Abmessungen der Modelle und den Kieferdimensionen am Probanden besteht, geprüft werden. Kleine Metallkugeln werden als fixe Messpunkte vor den Scans auf den Zähnen der Probanden befestigt und die Untersuchungen werden nur im Unterkiefer durchgeführt. Als Probanden eignen sich alle Personen mit ausreichender Unterkieferbezahnung.

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Studiendetails

Studienziel Beurteilung der Dimensionsstabilität der digitalen und konventionellen Kiefermodelle, welche durch drei verschiedene Scanverfahren und eine Abformung hergestellt wurden. Abstände und Winkelveränderungen zwischen den Messkugeln der Modelle werden analysiert.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Med. Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Poliklinik für zahnärztliche Prothetik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Probanden mit weitestgehend vollständiger Bezahnung im Unterkiefer. Die Kugeln müssen auf den Seitenzähnen platzierbar sein.

Ausschlusskriterien

  • Nicht ausreichende Bezahnung im Unterkiefer. Die Kugeln lassen sich nicht auf den Zähnen platzieren.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Das Ziel dieser Studie ist es intraorale Scanner auf ihre Fähigkeit zu untersuchen, komplette Zahnbögen intraoral dimensionsstabil zu scannen. Es werden drei intraorale Scanner und eine konventionelle Abformung mit einer Polyetherabformmasse miteinander verglichen. Über diese Abformungen entstehen drei digitale Modelle und ein Gipsmodell für jeden Probanden. Um die Kieferdimensionen später vergleichen zu können, werden Referenzpunkte in den Modellen benötigt. Zu diesem Zweck werden vor den Abformungen Referenzkugeln aus Metall auf den Unterkieferseitenzähnen der Probanden fixiert. Die Gipsmodelle können mit einer Koordinatenmessmaschine vermessen werden, die digitalen Modelle werden über eine spezielle Analysesoftware am Computer untersucht. Durch eventuelle Veränderungen der Kugelpositionen zueinander lassen sich Aussagen darüber treffen, ob es zu Verwindungen oder Verzerrungen der digitalen Modelle kommt und in wieweit die verwendete Methodik eine Möglichkeit bietet klinische Untersuchungen zur Dimensionsstabilität von Ganzkieferabformungen durchzuführen.

Quelle

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