Beschreibung der Studie

Diese Studie vergleicht zwei Varianten der operativen Versorgung eines Bruches der handgelenksnahen Speiche. Diese Brüche werden im Normalfall von beugeseitig mit einer Platte verschraubt. Dafür muss ein Muskel, der Pronator Quadratus. durchtrennt werden. Dabei kann man entweder den Muskel direkt durchtrennen und wieder über der Platte vernähen, oder ihn direkt am Knochen ablösen und dort wieder nach Platzieren der Platte refixieren. Diese beiden Verfahren werden verglichen mit dem Augenmerk darauf, bei welchem Verfahren der Muskel im Verlauf den größten Durchmesser aufweist und damit möglicherweise die über der Platte verlaufenden Beugesehnen besser von dieser auf Abstand hält und reibungsbedingte Beschwerden verhindert.

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Studiendetails

Studienziel störende Beugesehnenaffektionen durch die Platte Dies wird 6 Wochen, 12 Wochen, 6 Monate und 12 Monate postoperativ mittels Fragebogen (DASH-Score), Beweglichkeitsumfangsmessung und Sonographie bestimmt
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle BG-Unfallklinik Tübingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit einer distalen Radiusfraktur (AO 23 A2 bis 23 C2), die operativ mittels palmarer Platte (Synthes 2.4 mm VA oder Aptus 2.5 mm) versorgt werden soll

Ausschlusskriterien

  • nicht einwilligungsfähig
  • beidseitige Fraktur
  • andere Fraktur am gleichen Arm/Schulter/Hand
  • Refraktur
  • Pathologie (Radikulopathie, Plexusschädigung, Carpaltunnelsyndrom, Hemiparese der betroffenen Seite, systemische Nerven- oder Muskelerkrankung)
  • Voroperationen am Handgelenk (CTS)
  • Fixateur externe

Adressen und Kontakt

BG-Unfallklinik, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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Kann durch die spezifische Operationstechnik des M. pronator quadratus (PQ) im Rahmen der palmaren plattenosteosynthetischen Stabilisierung des distalen Radius die Entwicklung von Beugesehnenaffektionen und implantatbedingter Restbeschwerden reduziert werden? Hat das Implantat (Plattenosteosynthese) unter spezifischer Berücksichtigung der Präparationstechnik des PQ Einfluß auf Beugesehnenaffektionen?

Quelle

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