Beschreibung der Studie

Forscherinnen und Forscher sind weltweit einem uralten Rätsel auf der Spur: Was passiert im Gehirn, wenn das Herz still steht? Wiener Medizinerinnen und Mediziner arbeiten mithilfe des Wissenschaftsfonds FWF an einer internationalen Studie mit, die Gedächtnisprozesse bei Herzstillstand untersucht.

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Studiendetails

Studienziel Wir hoffen auf 5-10 Patienten mit Eindrücken während des Herzstillstands. Es soll versucht werden, die berichteten Eindrücke zu objektivieren.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle FWF Österreich

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Herzstillstand bzw. Instabilität der Herzfunktion in der Notfallaufnahme

Ausschlusskriterien

  • kognitive Beeinträchtigung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Herzstillstand-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Reanimierte Patienten berichten gelegentlich von Eindrücken während eines Herzstillstands. Da das Gehirn Sekunden nach Unterbrechung der Blutzufuhr seine elektrische Aktivität einstellt, erhebt sich die Frage nach deren Zustandekommen. In seltenen Fällen berichten Patienten, sie hätten bei der Reanimation von einem außerhalb ihrer Körper gelegenen Punkt aus zugesehen. Wissenschaftliche Studien zu diesem Thema sind selten und unvollständig. Wir planen an einer internationalen Studie an 10 verschiedenen Spitälern mitzuwirken. Zur Erfassung geeigneter Fälle werden die beteiligten Notfallstationen mit Sensoren zur Registrierung der Durchblutung und der elektrischen Aktivität des Stirnhirns ausgestattet und mit zufallsgenerierten, von Computern präsentierten Bildern außerhalb des Blickfelds der im Raum anwesenden Personen. Eine durch dieses Projekt bezahlte medizinisch-technische Kraft kümmert sich um Sensoren und Bildpräsentation, während sich die Notfallmediziner ausschließlich der Lebensrettung widmen. Von Reanimierten behauptete Eindrücke können anhand der im Computer gespeicherten Bildgeschichte überprüft werden. Unser Projekt soll nicht nur wissenschaftliche Fakten zur Diskussion eines umstrittenen Themas liefern, sondern auch zur Verbesserung des technischen Ablaufes von Reanimationen beitragen.

Quelle

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