Beschreibung der Studie

Laut Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS-1) des Robert Koch Institutes von 2011 wird die Gesamtprävalenz des Diabetes mellitus (DM) in Deutschland mit 7,2% angegeben. Die Schätzung zur Prävalenz eines unbekannten DM liegt bei 2,1%. Ältere Schätzungen aus Versorgungsdaten gehen von einer Prävalenz bis zu 8,9% (> 7 Mio. Menschen) aus. Glykosyliertes Hämoglobin (HbA1c) > 6,0% oder erhöhte Serumglukosewerte geben Anhalt für einen unerkannten DM. Zu den unspezifischen Symptomen des DM zählt eine erhöhte Infekt- bzw. Abszessanfälligkeit sowie Parodontopathien. Über eine retrospektive Datenbankabfrage wurden Patienten mit Abszessen im MKG Bereich ab 1.1.2012 identifiziert. Ausgeschlossen werden Patienten < 16 Jahre und Infektionen nach operativen Eingriffen. Aus der Anamnese lässt sich ein vorbestehender Diabetes eruieren. Patienten werden nach Geschlecht, Alter, BMI, Serumglukose- und HbA1c Wert charakterisiert und die Prävalenz eines bekannten DM sowie die Inzidenz eines unbekannten DM im Patientenkollektiv berechnet.

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Studiendetails

Studienziel Anamnestischer oder laborchemischer Hinweis auf Diabetes mellituts bzw. pathologische Glukosetoleranz zur Abschätzung der Prävalenz bzw. Inzidenz.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Uniklinik Freiburg Klinik für MKG Chirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Stationärer Aufenthalt aufgrund einer odontogenen Infektion im Kopf-Hals-Bereich; Alter > 16 Jahre; Zeitraum: retrospektiv ab 1.1.2012 und prospektive Fortführung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Stomatitis-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Aus der Literatur ist bekannt, dass Patienten mit DM prolongierte und schwere Verläufe bei odontogenen Infektionen haben können. In der täglichen klinischen Routine war eine Häufung der Patienten mit DM im Kollektiv der odontogenen Infektionen auffällig. Daher wurde als Klinik-Standard die Erhebung des HbA1c Wertes bei allen Abszesspatienten eingeführt.

Quelle

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