Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser multizentrisch geplanten explorativen prospektiven Analyse ist die Untersuchung der Blutplättchenfunktion als Vorhersageparameter auf das Entstehen von verspäteten Schlaganfällen nach Hirnblutung durch Ruptur einer Schlagaderausbuchtung im Gehirn.

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Studiendetails

Studienziel DCI verzögerte zerebrale Ischämie („delayed cerebral ischemia“) innerhalb der ersten 6 wochen
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 350
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Mehdorn Stiftung

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Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: mindestens 18 Jahre
  • erstmalige SAB
  • Aneurysma – Ausschaltung innerhalb 48 h nach SAB
  • Einwilligung des Patienten/ durch den gesetzlichen Betreuer des Patienten; Im Fall einer Nicht – Einwilligungsfähigkeit des Patienten/ einer nicht eingerichteten gesetzlichen Betreuung/ einer Nicht – Erreichbarkeit des gesetzlichen Betreuers: die Einwilligung zur Teilnahme an der Studie kann nach Einrichtung einer Eilbetreuung durch das Amtsgericht Kiel durch den Betreuer erfolgen. (Mit dem zuständigen Amtsgericht wird die Studie im Vorfeld besprochen)

Ausschlusskriterien

  • Nicht aneurysmatische SAB
  • Keine Blutung auf der initialen CCT Bildgebung sichtbar ( Fisher ° 1)
  • Schwangerschaft
  • Lebenserwartung < 1 Jahr aufgrund von anderen Erkrankungen

Adressen und Kontakt

Kiel

Ansprechpartner: Dr. med. Christian von der Brelie

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Häufig gestellte Fragen

Die Thrombozytenfunktion ist möglicherweise eine der zentralen pathophysiologischen Schnittstellen in der Entstehung von verspäteter cerebraler ischämie nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung. Die Evaluation der in- vitro Thrombozytenfunktion im Verlauf nach Aneurysmaruptur stellt zunächst eine wertvolle Hilfe zur Einschätzung der Thrombozytenfunktion dar.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien