Beschreibung der Studie

Die Projektstudie untersucht den Einfluss der telemedizinisch unterstützten Nachsorge im Vergleich zu der klassischen Nachsorge bei Patienten nach Nierenlebendspende-Transplantation, Nierentransplantation nach verstorbenen Spende oder kombinierter Pankreas-(Bauchspeicheldrüse)/Nierentransplantation in Bezug auf die Anzahl und Dauer der ungeplanten Krankenhausaufenthalte sowie die Organfunktion.

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Studiendetails

Studienziel Anzahl ungeplanter Krankenhausauftenthalte zu den Zeitpunkten 3,6,12 Monate nach Transplantation
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 48
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg, Department Chirurgie,Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie,Transplantationszentrum
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Transplantation bzw. Retransplantation durch Nierenlebendspende, postmortaler Nieren bzw. Pankreas-/Nieren-Organspende im Transplantationszentrum Freiburg.
  • Zeitpunkt des Einschlusses war kurz vor der Entlassung nach der Nierenlebendspende-Transplantation.
  • Der Patient/die Patientin war über 18 Jahre alt.
  • Der Patient/die Patientin konnte nach Entlassung aus dem Krankenhaus die Einnahme der ihm verordneten Immunsuppressiva selbst managen.
  • Der Patient/die Patientin verstand die deutsche Sprache in Wort und Schrift.
  • Der Patient/die Patientin hatte einen Konsens mit der Randomisierung und damit mit der Zuweisung in die Form der Nachsorge.
  • Der Patient/die Patientin gab eine schriftliche Einwilligung in die Zuweisung und in die anonymisierte Datenverwendung im Rahmen der Untersuchung.

Ausschlusskriterien

  • Der Patient/die Patientin war unter 18 Jahre alt.
  • Der Patient/die Patientin konnte die Einnahme der Immunsuppressiva nach Entlassung aus dem Krankenhaus nicht selbst managen.
  • Der Patient/die Patientin verstand die deutsche Sprache in Wort oder Schrift nicht.
  • Der Patient/die Patientin hatte keinen Konsens mit der Randomisierung und damit mit der Zuweisung in die Form der Nachsorge.
  • Der Patient/die Patientin gab schriftlich keine Einwilligung in die Zuweisung und in die anonymisierte Datenverwendung im Rahmen der Untersuchung.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Nierenversagen-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Initiert wurde eijne prospektive, kontrollierte, randomisierte Studie. 24 Patienten bekommen die übliche Regelnachsorge. 24 Patienten erhalten zusätzlich zur Regelnachsorge am Entlasstag einen web-basierten Touchscreen-Monitor mit Videokamera und Mikrofon für zuhause. Sie beantworten täglich einen festgelegten medizinischen Fragenkatalog. Ihre Eingaben werden täglich von transplantaterfahrenem Fachpersonal überprüft. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine Kontaktaufnahme mit den Patienten fernmündlich oder per Videokonferenz. Die Patienten erhalten dann in Absprache mit den betreuenden Ärzten zeitnah eine Einleitung aller nötigen, therapeutischen Maßnahmen und auch ggf. eine Beratung zur Unterstützung des eigenen, gesundheitsfördernden Verhalten. Der Beobachtungszeitraum erfolgt von Juli 2013 bis vorraussichtlich Ende 2018. Verglichen werden beide Gruppen zu den Zeitpunkten 0, 3, 6 und 12 Monate nach der Transplantation: Die Rate und Dauer ungeplanter Krnakenhausaufenthalte und die Organfunktion des Transplantates

Quelle

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