Beschreibung der Studie

Die Therapie neuroendokriner Tumoren (NET) des Gastrointestinaletrakts und der Bauchspeicheldrüse (gastroenteropankreaktische NET oder GEP-NET) erfolgt üblicherweise interdisziplinär und hängt von der Art des Tumors und des Tumorstadiums ab. In frühen Stadien sollte eine operative Entfernung des Tumors versucht werden. Im Falle einer fortgeschrittenen Erkrankung ist in der Regel nur noch eine systemische Behandlung möglich. Beachtliche Erfolge sind hierbei mit der Peptidrezeptorradionuklidtherapie (PRRT) auch nach Versagen herkömmlicher Therapieverfahren erzielt worden. Bei der PRRT wird ein radioaktiv markiertes Eiweißmolekül verwendet, das gezielt an den sogenannten Somatostatinrezeptor, der auf vielen NET-ZELLEN ausgebildet ist, bindet. Somit kann der Strahler gezielt an den Tumor gebracht werden während und das nicht den Rezeptor ausbildende Gewebe wird geschont. Seit den 90er Jahren, wird diese systemische tumorspezifische Bestrahlung in der Behandlung von metastasiertem oder inoperablem NET angewandt. Durch die Behandlung wird ein weitere4s Wachstum des Tumors in 40-50% der Fälle verhindert und eine Tumorrückbildung in 30% der Fälle erreicht. Die wichtigsten Nebenwirkungen der PRRT ist die Strahlenbelastung der Nieren und des Knochenmarks. Nebenwirkungen wie z.B. Übelkeit und Erbrechen, wie sie z.B. bei einer Chemotherapie auftreten können sind dagegen selten. Das Ansprechen auf die Therapie wird anhand sogenannter Tumormarker im Blut anhand der Schnittbildgebung kontrolliert. Die Verträglichkeit der Therapie (übelicherweise 3-5 Sitzungen) wird dabei durch regelmäßige Blutbild- sowie Nierenwertkontrollen überprüft. Das Ziel der geplanten retrospektiven Datenauswertung die a) die Bestimmung der Knochenmarksschädigung bzw. Nierenfunktionsschädigung in dem mittels PRRT behandelten Patientenkollektiv und b) die Bestimmung des Therapieansprechens in der Patientenkohorte.

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Studiendetails

Studienziel Bestimmung signifikanter Einflussfaktoren auf die Nephro- und Hämatotoxizität unter Peptidrezeptorradionuklidtherapie bei Patienten mit gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 111
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

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  • Es werden Patienten ausgewählt, welche seit 2009 in der Abteilung Nuklearmedizin wegen eines gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumors mittels PRRT behandelt worden sind.

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  • Patienten, die mit weniger als 3 Zyklen PRRT behandelt worden sind sowie Patienten, bei denen die erforderlichen Daten in unzureichender Weise verfügbar sind.

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Die PRRT ist eine etablierte systemische Therapie bei neuroendokrinen Tumoren. Ziel dieser retrospektiven Studie ist die Erfassung der beobachteten Nierenwert- bzw. Blutbildveränderungen in Korrelation zu den applizierten Aktivitäten und ermittelten Organdosen. Sekundärer Endpunkt ist die Erfassung des Therapieansprechens.

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