Beschreibung der Studie

Der Blutdruck von 12% bis 28% aller Patienten mit arterieller Hypertonie (Bluthochdruck) ist trotz der Behandlung mit drei oder mehr antihypertensiven Wirkstoffen nicht kontrolliert (sog. therapierefraktäre Hypertonie). Diese Patienten haben im Vergleich zu anderen Bluthochdruckpatienten ein höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Todesfälle durch Herzinfarkte und Schlaganfälle. In wissenschaftlichen Studien wurde gezeigt, dass eine Kombination aus Arztschulung und organisatorisch-strukturellen Maßnahmen auf Praxisebene die Blutdruckeinstellung verbessert und die Sterblichkeit senkt. Dies ist in der Regelversorgung bislang nicht umgesetzt. Diese Cluster-randomisierte Studie untersucht die Wirksamkeit einer Fortbildungsserie für Hausärzte über ein Leitlinien-gestütztes Blutdruckmanagement auf den Behandlungserfolg bei Patienten mit therapierefraktärer Hypertonie.

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Studiendetails

Studienziel Behandlungserfolg: Patienten mit kontrolliertem Blutdruck in der Langzeitblutdruckmessung (<130/80 mmHg) und/oder einer Blutdruckreduktion um ≥20 mmHg systolisch und/oder ≥10 mmHg diastolisch (Messung mittels Langzeitblutdruckmessung vor Intervention und 12 Monate später)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1224
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • therapierefraktäre Hypertonie, definiert als Blutdruck ≥130/80 mmHg in der Langzeitblutdruckmessung (24 Stunden) trotz Therapie mit ≥3 antihypertensiven Wirkstoffen

Ausschlusskriterien

  • nicht einwilligungsfähig, Weißkittel-Hypertonie (Praxisblutdruck nicht kontrolliert, aber kontrollierter Blutdruck in der Langzeitblutdruckmessung), schwangerschaftsbedingte Hypertonie, Dialysepatienten

Adressen und Kontakt

Praxis, Deutschland

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Cluster-randomisierte, kontrollierte Studie zur Evaluation der Wirksamkeit einer arztzentrierten, edukativen Intervention über das Management von Patienten mit therapierefraktärer Hypertonie auf den Behandlungserfolg, definiert als Normalisierung des Blutdrucks (Langzeitblutdruck <130/80 mmHg) und/oder Blutdrucksenkung um ≥20 mmHg systolisch und/oder ≥10 mmHg diastolisch. Die Intervention zielt auf 1) standardisierte Diagnostik und Therapie, 2) standardisierte Wiedereinbestellung von Patienten mit unkontrolliertem Blutdruck (sog. Recall) und 3) standardisierte Anleitungen von Patienten zum Selbstmanagement. Die Inhalte werden durch Schulungen und im (web-basierten) kollegialen Austausch vermittelt. Praxistools unterstützen die Umsetzung der Interventionsinhalte im Praxisalltag.

Quelle

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