Beschreibung der Studie

Die Studie untersucht den Einfluss von Antikörpern gegen Gewebemerkmale, die bereits vor Transplantation vorhanden aber nur in empfindlichen Verfahren nachweisbar sind, auf den kurzfristigen und langfristigen Verlauf nach einer Nierentransplantation.

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Studiendetails

Studienziel Inzidenz von Antikörper-vermittelten Abstossungsreaktionen in den ersten 6 Monaten nach Transplantation
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 5000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Institut für TransfusionsmedizinUniversitätsklinikum Schleswig-Holstein

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Nierentransplantation

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Chronische Nierenerkrankung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Erfolgsaussicht einer Nierentransplantation wird durch Antikörper gegen HLA-Merkmale des Organspenders (donorspezifische Antikörper, DSA) beeinträchtigt. Im Lymphozytotoxizitätstest nachweisbare Antikörper werden daher seit langem bei der Auswahl von Organen berücksichtigt. Bekannte Antikörperspezifitäten werden als Nicht-akzeptable HLA-Antigendifferenzen („Unacceptable HLA antigens“) in der Eurotransplant-Datenbank ENIS vermerkt, um so die Zuordnung inkompatibler Organe zu verhindern. Dies soll antikörpervermittelte Abstossungsreaktionen vermeiden, kann aber die Wartezeit eines Patienten bis zur Vermittlung eines kompatiblen Organs verlängern. Deshalb ist es wichtig, nur klinisch relevante Antikörper als Nicht-akzeptable HLA-Antigendifferenzen zu definieren. Mit der Einführung von sensitiveren Festphasentechniken werden aber neben den zytotoxischen Antikörpern auch weitere nichtzytotoxische HLA-Antikörper entdeckt. Mehrere retrospektive Studien zeigen, dass nur ein Teil der nur in sensitiven Verfahren nachweisbaren Antikörper zu Abstossungsreaktionen und einer verringerten Organüberlebenszeit führen. Bislang ist es aber nicht möglich, die gemessenen HLA-Antikörper prospektiv in relevante und irrelevante Antikörper einzuteilen. Vermutet wird jedoch, dass u. a. die Reaktionsstärke (abhängig vom Testverfahren z. B. gemessen in Mittleren Fluoreszenzintensitäten, MFI) eine Rolle spielt. Diese Studie soll die prognostische Bedeutung der Reaktionsstärke von nicht-zytotoxischen HLA-Antikörpern, die bereits vor Transplantation vorhanden sind, bestimmen.

Quelle

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