Beschreibung der Studie

Die „transurethrale Resektion der Prostata“ (TUR-P) ist der „Goldstandard“ der chirurgischen Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung. Postoperative Komplikationen beinhalten die Harninkontinenz durch Schädigung des Schliessmuskelapparates, sowie (bei nahezu allen Patienten) die retrograde Ejakulation (somit „trockener Orgasmus“). Die Einlage von sog. „Prostatagewebe-Retraktoren“, von der Herstellerfirma „Urolift®“ bezeichnet, ist ein neues bereits zugelassenes Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH). Dieses ist deutlich weniger invasiv. Die antegrade Ejakulation (Samenerguß) bleibt erhalten. Eine erhebliche Einschränkung des Verfahrens besteht darin, dass es bei bis zu 50% der potentiellen Patienten nicht angewendet werden kann, da diese zusätzlich zur Vergrößerung der Prostataseitenlappen (die effektiv retrahiert werden können) einen sog. „Mittellappen“ oder „hohen Blasenhals“ haben. Das neu entwickelte sog. CURE-Verfahren stellt eine Kombination der beiden genannten Therapieverfahren dar. Dabei wird ein prominenter Prostatamittellappen, sofern vorhanden, reseziert (auf den Mittellappen begrenzte TUR-P) und die Prostataseitenlappen mit dem Urolift-System behandelt. Wir untersuchen nun die Ergebnisse dieses OP-Verfahrens.

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Studiendetails

Studienziel Verbesserung der obstruktiven Miktionssymptomatik, gemessen mit dem validierten Fragebogen IPSS (International Prostate Symptom Score) präoperativ und 4 Wochen / 6 Monate / 12 Monate nach OP.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreiburgDepartment ChirurgieKlinik für Urologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Notwendigkeit der operativen Behandlung einer Prostatahyperplasie

Ausschlusskriterien

  • Akute Harnwegsinfektion

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die „transurethrale Resektion der Prostata“ (TUR-P) ist der „Goldstandard“ der chirurgischen Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung. Typische Komplikationen beinhalten den intraoperativ oder postoperativ erhöhten Blutverlust mit Transfusionspflichtigkeit bei bis zu 5% der Patienten. Postoperative Komplikationen beinhalten die Harninkontinenz durch Schädigung des Schliessmuskelapparates, sowie (bei nahezu allen Patienten) die retrograde Ejakulation (somit „trockener Orgasmus“). Die Einlage von sog. „Prostatagewebe-Retraktoren“, von der Herstellerfirma „Urolift®“ bezeichnet, ist ein neues bereits zugelassenes Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, BPH). Dieses ist deutlich weniger invasiv, da kein Gewebe abgetragen wird, sondern lediglich eine Gewebekompression durch Fäden und entsprechende Clips erzeugt wird. Die Applikation erfolgt ebenfalls transurethral (ohne Schnitt). Mehrere publizierte Fallserien und eine randomisierte Studie konnten die Effektivität bei praktisch nicht vorhandenen Komplikationen zeigen. Zusätzlich bleibt die antegrade Ejakulation (Samenerguß) erhalten. Eine erhebliche Einschränkung des Verfahrens besteht darin, dass es bei bis zu 50% der potentiellen Patienten nicht angewendet werden kann, da diese zusätzlich zur Vergrößerung der Prostataseitenlappen (die effektiv retrahiert werden können) einen sog. „Mittellappen“ oder „hohen Blasenhals“ haben. Das neu entwickelte sog. CURE-Verfahren stellt eine Kombination der beiden genannten Therapieverfahren dar. Dabei wird ein prominenter Prostatamittellappen, sofern vorhanden, reseziert (auf den Mittellappen begrenzte TUR-P) und die Prostataseitenlappen mit den Geweberetraktoren retrahiert. Wir untersuchen nun die Ergebnisse dieses OP-Verfahrens.

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