Beschreibung der Studie

Das Hauptziel dieser multizentrischen Studie (mit den drei Standorten Mannheim, Marburg und Dresden) ist es zu prüfen, inwieweit die Gabe des Neuropeptids Oxytocin (OXT) zu einem verbesserten Therapieeffekt bei einem sozialen Kompetenztraining bei männlichen autistischen Jugendlichen führt. Wir gehen davon aus, dass männliche Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum Störung (ASD) durch die Kombination von verhaltenstherapeutischer Intervention und hormoneller Unterstützung soziale Stimuli besser verarbeiten können. Dies soll sich auf Verhaltensebene in einer langfristigen Verbesserung der sozialen Interaktion zeigen und infolgedessen zu einer Verbesserung des psychischen Wohlbefindens führen.

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Studiendetails

Studienziel Als primäre Zielgröße dient zur Charakterisierung der Effektivität von Oxytocin während des Trainings die Änderungen in dem Testscore SRS über die Zeit: • Veränderung der sozialen Reziprozität: SRS-Score Eltern (T1 vs. 2, T1 vs. T3, T1 vs. T4) T1: Baselinemessung unmittelbar vor Beginn der Gruppentherapie T2: Postmessung unmittelbar nach Ende der 12. und letzten Gruppentherapiesitzung T3: Follow-up I: 3 Monate nach Ende der Gruppentherapie T4: Follow-up II: 6 Monate nach Ende der Gruppentherapie
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 168
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose frühkindlicher Autismus (High-functioning), Asperger-Syndrom, Atypischer Autismus (Diagnosessicherung durch ADOS II und ADI-R)
  • Alter 12 ≤ Jahre ≤ 18
  • Geschlecht: männlich
  • IQ >=80
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache

Ausschlusskriterien

  • Komorbide Diagnose einer akuten psychotischen Störung, eine sozialen Phobie oder einer depressiven Störung mit Suizidalität
  • Metallteile im Körper (da MRt Studie angeschlossen)
  • Kardiovaskuläre oder neurologische Erkrankungen
  • Unverträglichkeit von Oxytocin
  • Schwere allergische oder metabolische Erkrankungen
  • aggressives Verhalten, das den Gruppenablauf stört
  • Teilnahme an weiteren Gruppentherapien
  • vorhersehbare medikamentöse Veränderungen während oder kurz vor Studieneinschluss

Adressen und Kontakt

Kinder- und Jugend psychiatrische Ambulanzen, Dresden

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Häufig gestellte Fragen

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Bei Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) handelt es sich um lebenslange, kostenintensive tiefgreifende Entwicklungsstörungen. Das ASD-Net verfolgt die Etablierung eines großangelegten klinischen Forschungsnetzwerkes, das sich vorranging mit der Diagnostik, Therapie und Gesundheitsökonomie von ASS befasst. Das multidisziplinäre ADS-NET akkumuliert die Expertise im Bereich ASS, Deutschlands größte Kohorte an autischen Kindern, Jungendlichen und Erwachsene (die durch ADI-R und ADOS diagnostiziert wurden) und führende genetische und neurobiologische Forschung. Die Arbeit von ASD-NET gliedert sich in drei Stränge: Diagnostik, Therapie und Gesundheitsökonomik. Als ein Strang von ASD-Net befasst sich diese multizentrische Studie (mit den drei Standorten Mannheim, Marburg und Dresden) damit, zu prüfen, inwieweit die intranasale Gabe des Neuropeptids Oxytocin (OXT) zu einer signifikanten Steigerung des Therapieeffektes eines sozialen Kompetenztrainings bei männlichen autistischen Jugendlichen führt. Wir gehen davon aus, dass männliche Jugendliche mit einer Autismus Spektrum Störung (ASD) durch die Kombination von verhaltenstherapeutischer Intervention und hormoneller Unterstützung soziale Stimuli besser verarbeiten können. Dies soll sich auf Verhaltensebene in einer langfristigen Verbesserung der sozialen Interaktion zeigen und infolgedessen zu einer Verbesserung des psychischen Wohlbefindens führen.

Quelle

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