Beschreibung der Studie

In dieser Studie entwickeln wir ein einfach anwendbares digitales Screeningverfahren, mit dem Ziel eine Alzheimererkrankung im Frühstadium von einer normalen altersbedingten Kognistionsschwäche unterscheiden zu können.

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Studiendetails

Studienziel Frühe Diagnose dementieller Störungen, Positiver prädiktiver Wert mind. 90%
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministrium für Wirtschaft und EnergieKooperationsprojekteAiF Projekt GmbH

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Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • körperlich in der Lage, die Testanforderungen zu erfüllen,
  • ausreichende Deutschkenntnisse,
  • korrigiert) normale Sehschärfe,
  • korrigiert) ausreichendes Hörvermögen

Ausschlusskriterien

  • Schwangere und stillende Frauen
  • Personen, die auf gerichtliche oder behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt werden
  • Teilnehmer mit einer körperlichen Behinderung, die seine oder ihre Fähigkeiten betreffen, die erforder-lichen Aufgaben durchzuführen

Adressen und Kontakt

Memory Clinic, Tübingen

Ansprechpartner: Dr. Stephan Mülller

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Häufig gestellte Fragen

In der Demenzdiagnostik sind bereits einige Tests im Bereich der Analyse von handschriftlichen Zeichnungen wie z.B. der Uhrentest gut etabliert. Allerdings gibt es bei diesen Tests Einschränkungen hinsichtlich der Bewertung der zeichnerischen Produktion. Duktus, Stifthaltung, Absetzen des Stiftes, Zeichengeschwindigkeit können damit nicht erfasst und gemessen werden, welche aber wichtige Hinweise über das Ausmaß der kognitiven Beeinträchtigung liefern. Die Idee dieser Studie ist, moderne Datenerfassungsgeräte wie Tablets dazu zu benutzen, um die Kriterien im Zeichenprozess des Patienten umfassend dokumentieren zu können. In der Studie geht es um die Entwicklung und Validierung eines digitalen Zeichengerätes, um eine Vielzahl von kunsttherapeutisch relevanten Fingerprints aus Patientenbilder erfassen und für eine Diagnose auswerten zu können. Ziel ist die Anwendung dieses hard- und software gestützten Screeningverfahrens in der Frühdiagnose der Alzheimererkrankung.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien