Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist es, ein einfach praktikables Konzept zur Behandlung der Mukositis (Entzündung der Schleimhaut um ein Zahnimplantat) zu untersuchen, das einfach von der Dentalhygienikerin (DH) im Recall (Kontolltermin) durchgeführt werden kann. Dazu wird im Recall, wenn ein eine Mukositis festgestellt wird, 1-4 Periochips um das Imlantat appliziert. Periochips sind Gelatineplätchen die sich über einen Zeitraum von 10 Tage auflösen und den desinfizierenden Wirkstoff Chlorhexidin abgeben. In diesem klinischen Versuch werden vierzig Patienten, bei denen im regulären Recall eine Mukositis festgestellt wurde, per Los in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen werden von der DH über den Befund und den Zusammenhang der Mukostitis mit dem Langzeiterfolg der Implantate aufgeklärterhalten. Sie erhalten eine Mundhygieneinstruktion. Das Implantat wird von der DH gereinigt und desinfiziert. Bei einer Gruppe (Periochipgruppe) werden zusätzlich vom Zahnarzt Periochips appliziert, um die Desinfektion über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Nach drei Monaten wird das allgemeine und gruppenspezifische Prozedere wiederholt. Nach 6 Monaten findet die Abschlussuntersucheng der beiden Gruppen statt. Für die an der Studien teilnehmenden Patienten ändert sich im Vergleich zum Procedere bei einem nicht an der Studie teilnehmenden Mukositispatienten in unserer Praxis nichts, ausser dass in einer Gruppe der Periochip appliziert wird. Die verwendeten Produkte sind alles zugelassen Produkte.

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Studiendetails

Studienziel Bluten auf Sondieren nach 3 und 6 Monaten
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Zentrum für ZahnmedizinKlinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ber die Studie informierte Personen
  • Allgemeinmedizinisch gesunde Personen
  • Ein Zahnimplantat mit Mukositis und keinem Knochenabbau (<2mm) um das Implantat und einer Sondierungstiefe weniger als 5mm
  • Möglichkeit die Patienteninfo zu verstehen

Ausschlusskriterien

  • Behandlung einer Implantatentzündung in den letzten 3 Monaten
  • Unbehandelte Parodontitis
  • schwangere oder stillende Frauen
  • Antibiotikabehandlung in den letzten 6 Monaten
  • Allergie gegen Chlorhexidin
  • Antikoagulierte Patienten
  • Periimplantitis (Sondierungstiefe über 5mm und Knochenverlust über 2mm)
  • Medikamenteneinahme mit dem Wirkstoff Nystatin

Adressen und Kontakt

Praxis, 5610 Wohlen

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Häufig gestellte Fragen

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Chronische Entzündung um ein Zahnimplantat ohne fortschreitenden Knochenverlust nennt man periimplantäre Mukositis. Bei der Hälfte der Patienten mit Implantaten ist nach 8-14 Jahren die Mukositis zu finden. Mukositis ist die Vorstufe von Periimplantitis, welche zu einem Verlust des Implantats führen kann, speziell wenn sie unbehandelt bleibt. Deswegen ist es wichtig die Mukositis in einem frühen Stadium zu behandeln. Bis jetzt wurde die Mukositis mit der Desinfektion des Implantats und Mundhygieneinstruktion während dem DH-Recall behandelt. Mit einem intensiven antiseptischen Protokoll unter Benutzung von Chlorhexidin als Lösung und slow-release chips, konnte gezeigt werden, dass es einen positiven Effekt auf die Parodontitis hat {Machtei et al., 2012, J Clin Periodontol, 39, 1198-205}. Dieses antiseptische Prozedere wurde auch an der Universität Zürich erfolgreich angewendet. Das Ziel dieser kontrollierten klinischen Studie ist es das traditionelle Behandlungsprotokoll mit Chlorhexidin und Periochip zu vergleichen.

Quelle

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