Beschreibung der Studie

Es ist derzeit nach wie vor erforderlich bei Verdacht auf Hautkrebs zur Sicherung der Diagnose eine Gewebeprobe, wenn nicht sogar eine vollständige operative Entfernung des Tumors mit anschließender pathologischer, d.h. histologischer Beurteilung am Mikroskop durchzuführen. Um zukünftig eine sichere Beurteilung des Tumors ohne Operation zu ermöglichen, wird in dieser klinischen Prüfung untersucht, ob mit dem neuen, bisher noch nicht zugelassenem Bildgebungsverfahren „VertiSCAN“ (einer innovativen Lasertechnik) hochauflösende Bilder der Haut erstellt werden können, um am Computerbild eine Beurteilung des Tumors vor einer Operation zu erleichtern. Dazu werden mittels Laser Hautschnittbilder erzeugt, die eine Bewertung auch von tieferliegenden Gewebeschichten erlauben. Die hierbei gewonnenen Bilder werden bezüglich ihrer diagnostischen Relevanz beurteilt und mit den Ergebnissen der Untersuchung am Mikroskop des trotzdem anschließend operativ entnommenen Gewebes verglichen.

Passende Studie finden

Studiendetails

Studienziel Ist durch „VertiSCAN“ eine hinreichend sichere in-vivo-Diagnostik von Hauttumoren möglich, die a. signifikant mit der Ergebnissen der anschließenden dermatohistopathologischen Untersuchung der Gewebeprobe korreliert b. und damit eine Gewebeentnahme zumindest in bestimmten Fällen verzichtbar macht?
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle W.O.M. World of Medicine GmbH

Finden Sie die richtige Hautkrebs-Studie

Mithilfe unseres medizinischen Fragebogens finden Sie heraus, ob diese oder eine andere Studie eine Möglichkeit für Sie darstellt.

Richtige Studie finden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwachsene von 18-80 Jahren
  • klinischer Verdacht auf einen epithelialen, melanozytären oder mesenchymalen Tumor wie Basalzellkarzinom, Porom, Pinkus-Tumor, seborrhoische Keratose, Melanoakantom, aktinische Keratose Grad I-III, Plattenepithelkarzinom, naevoide Lentigo, Junktionsnaevus, dysplastischer Naevus, frühinvasives Melanom, Merkelzellkarzinom, pleomorphen Sarkom oder Dermatofibrosarkoma protuberans etc.
  • schriftliche Einwilligung nach mündlicher Aufklärung

Ausschlusskriterien

  • fehlende Einwilligungsfähigkeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • schlechter Allgemeinzustand (ECOC 3-4)
  • schwere bakterielle und mykotische Infektion
  • Tumoren in Gesichtslokalisation oder an der Kopfhaut

Adressen und Kontakt

Klinik für Dermatologie und Allergologie, UKGM Unikliniken Gießen/Marburg, Gießen

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Gießen via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die Diagnostik kutaner wie kutan-adnexaler Veränderungen epithelialen, melanozytären und mesenchymalen Ursprungs erfolgt in der Dermatologie bis heute überwiegend aufgrund klinischer Erfahrung sowie bei Tumoren auch per Dermo- oder Videodermoskopie. Das „VertiSCAN“-Verfahren stellt eine neue Bildgebungsmethodik in der Dermatologie dar, die durch tiefenauflösende Messung erstmals die in-vivo- wie ex-vivo-Beurteilung benigner wie maligner Hauttumore und somit eine Haut-Diagnostik ohne Probenentnahme ermöglichen soll. Im Unterschied zur konfokalen Fluoreszenzmikroskopie werden durch einen Femtosekunden-Laser mittels nichtlinearer Anregung endogener Chromophore Fluoreszenzbilder aus der Gewebetiefe erzeugt. Diese werden durch optomechanische Bewegung durch das Gewebe lateral und axial aufgelöst und erlauben so erstmalig eine Bewertung auch von tieferliegenden Gewebeschichten. Es werden in Echtzeit serielle Hautschnittbilder mit Eindringtiefen in der gewohnten Darstellung histologischer Präparate erzeugt.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.