Beschreibung der Studie

In dieser Studie sollen Unterschiede zwischen der Nervenstimulator-kontrollierten (klassisches Standardverfahren: Stromreiz über Punktionsnadel löst motorische Antwort als Erfolgskontrolle aus) und der ultraschallgesteuerten (bereits etabliertes neues Standardverfahren unter Sicht) peripheren Nervenblockade an der unteren Extremität in Kombination mit einer Allgemeinanästhesie untersucht werden. Dabei soll mittels Ultraschallmessung geklärt werden, wie weit sich die Nadelspitze bei Lokalisation des Nervs über einen Nervenstimulator beim klassischen Verfahren vom Nerv entfernt befindet. Veränderungen des Durchmessers des anästhesierten Nerven sollen bei beiden Verfahren sonographisch erfasst werden, um damit eventuelle Einflüsse der Nadelposition auf die Nervenschwellung aufzudecken. Am ersten postoperativen Tag soll in einer Magnet-Resonanz-Tomographischen Untersuchung geklärt werden, ob sich durch die Nervenblockade Veränderungen wie z.B. Dichteunterschiede oder anhaltende Nervenschwellungen am Nerv zeigen. Ein Vergleich der Bildmorphologie bei Patienten mit operativem Eingriff ohne Regionalanästhesie soll klären, ob allein der operative Eingriff und die damit verbundene Signalvermittlung von Schmerzen im Nerven Veränderungen der Bildmorphologie hervorruft. Für diese Zwecke soll bei allen Patienten präoperativ ein Bild des nativen Nerven angefertigt werden und im Anschluss die prä- und postoperativen Bilder miteinander verglichen werden. Es soll weiterhin untersucht werden, ob das Lokalisationsverfahren und damit der Abstand zwischen Nadelspitze und Nerv Unterschiede in der Bildmorphologie hervorruft. Als weitere Größen sollen die Prozesszeiten, die Charakteristika der peripheren Nervenblockade (Zeit bis zum Wirkungseintritt, Wirkdauer und Qualität), die hämodynamische Stabilität während der Narkose und im Aufwachraum, als auch mögliche Komplikationen während der Narkose und im Aufwachraum untersucht werden. Abschließend werden die Patienten mit einem standardisierten Fragebogen zu Ihrer Zufriedenheit und zu Schmerzen bei der Anlage der Regionalanästhesie und am ersten und zweiten postoperativen Tag befragt.

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Studiendetails

Studienziel 1) Sonographisch bestimmter Abstand zwischen Nadelspitze und Nerv bei einem Reizstrom von 0,5mA bei Anlage der Nervenblockade präoperativ 2) Sonographische Messung des Nervenquerschnitts vor und nach Injektion des Lokalanästhetikums bei Anlage der Nervenblockade präoperativ 3) Erfassung bildmorphologischer Veränderungen (Nervenödem, Inflammation, Dichte) im MRT prä- (12 Stunden vor OP) und postoperativ (nach 12 Stunden)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 35
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle UMG Göttingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • In die Untersuchung aufgenommen werden Patienten, welche sich elektiv einem Eingriff an der unteren Extremität unterziehen (z.B. Kniegelenk- und Sprunggelenkarthroskopien, Metallentfernungen, Fußchirurgie), bei denen standardmäßig eine Vollnarkose oder periphere Nervenblockade mittels Nervenstimulator bzw. Ultraschall durchgeführt werden würde.
  • An der Studie können nur Einwilligungsfähige Patienten teilnehmen.
  • Nach Einwilligung in die Studie werden die Patienten aufgenommen, die als Anästhesieverfahren eine Kombinationsanästhesie oder Mono-Regionalanästhesie mit Blockade des N.ischiadicus bekommen.

Ausschlusskriterien

  • Keine Einwilligung, fehlende Einwilligungsfähigkeit.
  • Vorbestehender Nervenschaden, Polyneuropathie, Infektion im Bereich der evtl. geplanten Nervenblockade, Muskel- und Nervenerkrankung, Allergie gegen Lokalanästhetika, Herzinsuffizienz > NYHA II, schwere Lungenerkrankungen, bekannte starke postoperative Übelkeit und Erbrechen, bekannte oder vermutete schwierige Atemwegssicherung.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In dieser Studie sollen Unterschiede zwischen der Nervenstimulator-kontrollierten (klassisches Standardverfahren) und der ultraschallgesteuerten (bereits etabliertes neues Standardverfahren) peripheren Nervenblockade an der unteren Extremität in Kombination mit einer Allgemeinanästhesie untersucht werden. Dabei soll mittels Ultraschallmessung geklärt werden, wie weit sich die Nadelspitze bei Lokalisation des Nervs über einen Nervenstimulator beim klassischen Verfahren vom Nerv entfernt befindet. Veränderungen des Durchmessers des anästhesierten Nerven sollen bei beiden Verfahren sonographisch erfasst werden, um damit eventuelle Einflüsse der Nadelposition auf die Nervenschwellung aufzudecken. Am ersten postoperativen Tag soll in einer Magnet-Resonanz-Tomographischen Untersuchung geklärt werden, ob sich durch die Nervenblockade bildmorphologische Veränderungen wie z.B. Dichteunterschiede oder anhaltende Nervenschwellungen am Nerv zeigen. Ein Vergleich der Bildmorphologie bei Patienten mit operativem Eingriff ohne Regionalanästhesie soll klären, ob allein der operative Eingriff und die damit verbundene nozizeptive Signalvermittlung im Nerven Veränderungen der Bildmorphologie hervorruft. Für diese Zwecke soll bei allen Patienten präoperativ ein Bild des nativen Nerven angefertigt werden und im Anschluss die prä- und postoperativen Bilder miteinander verglichen werden. Es soll weiterhin untersucht werden, ob das Lokalisationsverfahren und damit der Abstand zwischen Nadelspitze und Nerv Unterschiede in der Bildmorphologie hervorruft. Als weitere Größen sollen die Prozesszeiten, die Charakteristika der peripheren Nervenblockade (Zeit bis zum Wirkungseintritt, Wirkdauer und Blockqualität), die hämodynamische Stabilität während der Narkose und im Aufwachraum, als auch mögliche Komplikationen während der Narkose und im Aufwachraum untersucht werden. Abschließend werden die Patienten mit einem standardisierten Fragebogen zu Ihrer Zufriedenheit und zu Schmerzen bei der Anlage der Regionalanästhesie und am ersten und zweiten postoperativen Tag befragt.

Quelle

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