Beschreibung der Studie

Die nicht invasive Beatmung (NIV) erhält immer mehr Einzug in die Behandlung der chronischen Atemschwäche. Dabei erfolgt die Beatmung über eine Gesichtsmaske. Vor allem bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkraknung (COPD) oder Obesitas-Hypoventilation-Syndrom (OHS) haben sich im Zuge der wissenschaftlichen Erkentnisse die Beatmungseinstellungen vor allem mit höheren Inspirationsdrücken verändert. Dies könnte ein Grund für den steigenden Anteil an Mund-Nasen-Masken gegenüber Nasen-Masken darstellen. In einer prospektiv observationalen Kohortenstudie soll geprüft werden, ob sich der Anteil von Mund-Nasen-Masken über 30% entwickelt hat. Dabei werden Patienten mit einer bestehenden nicht invasiven Beatmung hinsichtlich der Beatmungseinstellungen, Beatmungszugänge, demographischen Daten, Grunderkrankung und Komorbiditäten charakterisiert. Die Daten werden im Rahmen des stationären Aufenthaltes erfasst. Zusätzlich werden Lungenfunktionsparameter, Blutgaswete sowie transkutanes PCO2 erfasst sowie studienbedingt die Lebensqualität mittels Fragebogen erhoben.

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Studiendetails

Studienziel Erhebung des verwendeten Beatmungszugangs (Mundnasen-/Nasenmaske)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 66
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Lungenklinik Köln-MerheimKliniken der Stadt Köln gGmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Bestehende nicht invasive außerklinische Beatmung seit mindestens 4 Wochen
  • Unterschriebene Einverständniserklärung
  • Patientenalter ≥ 18 Jahre

Adressen und Kontakt

Lungenklinik Merheim, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Die nicht invasive Beatmung stellt eine zunehmend etablierte Therapie der chronisch hyperkapnischen respiratorischen Insuffizienz dar. Die Therapie wird unter Verwendung einer Mund-Nasen- oder Nasen-Maske durchgeführt. In einer europaweiten Umfrage von Lloyd-Owen et al (ERJ, 2005) wurden etwa 80% aller Patienten mit einer Nasen-Maske beatmet. Vor allem bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Obesitas-Hypoventilations-Syndrom werden zunehmend erhöhte inspiratorische Beatmungsdrücke (IPAP)verwendet. Dies führt zu erhöhten Anforderung an die Beatmung und unter Umständen zu einer zunehmenden Verwendung von Mundnasen-Masken gegenüber Nasen-Masken. In der aktuellen prospektiven, observierenden Studie soll die Hypothese geprüpft werden, ob sich der Anteil an Mundnasen-Masken über 30 % erhöht hat. Hierzu werden alle Patienten im Rahmen der stationären Beatmungskontrolle hinsichtlich der demographischen Daten, Grunderkrankung und Komorbiditäten, Beatmungseinstellungen und Beatmungsmaske sowie Blutgasanalyse und Lungenfunktionsparameter erfasst und dokumentiert. Zusätzlich wird die Lebensqualität anhand des Severe respiratory insufficiency questionnaire (SRI) erhoben.

Quelle

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