Beschreibung der Studie

Für diese Studie werden Patienten mit einer Zahnlücke gesucht,welche durch zwei Implantate geschlossen werden soll. Die meisten Zahnimplantate, die heute eingesetzt werden, bestehen aus Titan (Metall). Diese Implantate verwachsen nach dem Einsetzen mit dem umliegenden Knochen und sind dadurch fest im Kiefer verankert. Da jedoch Implantate aus Metall zu einer sichtbaren Grauverfärbung der darüberliegenden Schleimhaut führen können und viele Patienten metallfreie Lösungen wünschen, wurden weisse Implantate aus Zirkonoxid (Keramik) entwickelt. Bezüglich Stabilität im Knochen gibt es keine Unterschiede zwischen diesen beiden Implantattypen. Ob es jedoch Unterschiede in Bezug auf das umliegende Weichgewebe (Zahnfleisch) gibt, ist bis heute noch nicht ausreichend bekannt. Das erste Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob es Unterschiede in der Menge und der Qualität des Weichgewebes um diese zwei Implantattypen gibt. Als weiteres Ziel wird untersucht, wie sich eine kurzzeitige Reduktion der Mundhygiene auf die Gesundheit des Weichgewebes um die beiden Implantattypen auswirkt.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt (bei Visite 4: 15 Wochen nach Implantation) ist die histologische Evaluation des Weichgewebes (Sulkustiefe, Saumepithel, Bindegewebe) um das Zirkon- rep. Titanimplantat.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle ITI International Team for Implantology

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Zwei nebeneinander liegende fehlende Zähne, (Ober- oder Unterkiefer, Prämolaren oder Molaren)
  • Mind. 1 Nachbarzahn zur Zahnlücke vorhanden
  • Mind. 10 mm vertikale Knochenhöhe im Unterkiefer
  • Mind. 6 mm vertikale Knochenhöhe im Oberkiefer

Ausschlusskriterien

  • Rauchen von mehr als 15 Zigaretten pro Tag
  • Schlechte Mundhygiene (Plaque index > 30%)
  • Aktive Parodontitis
  • Schwangere oder stillende Frauen zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Zahnverlust-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Zahnimplantate gelten als gut vorhersehbaren Behandlungsmodalität für den Einsatz bei Einzel- oder Mehrzahnlücken. Titan gilt dabei als Goldstandard und das Material der Wahl aufgrund der phyikalisch-chemischen Eigenschaften und den biologischen Attributen (Osseointegration). Dennoch bestehen einige Limitationen: so konnte gezeigt werden, dass aufgrund von Gewebeschrumpfung, Rezessionen und periimplantären Läsionen der Implantatkopf sichtbar werden kann. In solchen Situationen und in Fällen mit zuwenig und/oder zu dünner Mukose rund um das Implantat kann sich die Grauverfärbung des Titaniums negativ auf das ästhetische Resultat auswirken. Im Weiteren wird zunehmend der Patientenwunsch nach metallfreien Lösungen geäussert. Aus diesem Grund werden vermehrt Keramiken in der Zahnmedizin verwendet. Bisher bestehen jedoch nur limitierte Informationen über belastete Zirkonimplantate im Vergleich zu Titanimplantaten im klinischen Umfeld.

Quelle

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