Beschreibung der Studie

Für an Multipler Sklerose erkrankte Personen stehen immer mehr Immunmedikamente zur Auswahl. Um eine Entscheidung über eine Immuntherapie treffen zu können, benötigen Personen mit Multipler Sklerose hochwertige, umfassende und unabhängige Informationen über Nutzen und Risiken der alternativen Optionen. Eine besondere Herausforderung stellt hier die Vermittlung von Studienergebnissen dar, die als statistische Informationen berichtet werden. Deshalb möchten wir herausfinden, wie verständlich und nützlich von uns entwickelte Patienteninformationen zum Thema Unsicherheitsbereiche (Konfidenzintervalle) für Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose sind. Unsicherheitsbereiche sind statistische Größen, die helfen abzuschätzen, wie sicher der Nutzen einer Therapie erwiesen ist. Die Patienteninformationen zum Thema Unsicherheitsbereiche werden durch eine webbasierte, randomisiert-kontrollierte Studie überprüft. Nach dem Zufallsprinzip werden sich die Studienteilnehmer eine von vier verschiedenen Versionen der Präsentation zu Unsicherheitsbereichen ansehen (Video oder schriftliche Information) und anschließend einige Fragen beantworten, um das Wissen und das Verständnis von Konfidenzintervallen zu testen.

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Studiendetails

Studienziel Wissen über Konfidenzintervalle, erhoben durch eine Multiple-Choice Fragebogen mit sechs Fragen direkt nach der Intervention
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 572
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Standardtherapie
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Bonn
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schubförmige MS oder Verdacht auf MS (eigene Einschätzung),
  • Internetzugang

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

Institut für Neuroimmunologie und Klinische Multiple Sklerose Forschung (INIMS), Hamburg

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund An Multipler Sklerose erkrankte Personen sind heutzutage mit verschiedenen Immuntherapie-Optionen konfrontiert. Deshalb ist das Konzept der gemeinsamen Entscheidungsfindung (shared decision making) für eine informierte Entscheidung von großer Bedeutung. Neben Informationen über die Effekte von Behandlungen, wie beispielsweise die absolute Risikoreduktion, sind Konfidenzintervalle hilfreich, um die Zuverlässigkeit von Studienergebnissen einschätzen zu können. Methoden/Design In einer webbasierten randomisiert-kontrollierten Studie werden drei verschiedene audiovisuelle Patienteninformationen zu Konfidenzintervallen evaluiert. 572 Studienteilnehmer mit schubförmiger Multipler Sklerose werden zufällig auf eine der drei Interventionsgruppen (audiovisuelle Information) oder die Kontrollgruppe (Standardinformation) verteilt. Die Interventionen wurden hinsichtlich Machbarkeit (Akzeptanz, Dauer der Information) und Verständlichkeit pilotiert. Primärer Endpunkt der Studie ist Verständnis, welcher mittels eines kurzen Multiple-Choice Fragebogens gemessen wird. Der Fragebogen wurde in einer Online-Befragung (n=64) validiert und die Berechnung der Stichprobe erfolgte auf Basis der Ergebnisse. Diskussion In dieser randomisiert kontrollierten Studie wird der Effekt drei verschiedener Patienteninformationen zu Konfidenzintervallen ermittelt. Das Verstehen von Konfidenzintervallen hilft Patienten möglicherweise verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zu vergleichen und informierte Entscheidungen im Einklang mit persönlichen Werten und Präferenzen zu treffen.

Quelle

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