Beschreibung der Studie

Betreuungskonzepte, in denen psychiatrische Patienten mit Depressionen, Angststörungen, Anpassungsstörungen oder somatoformen Störungen zusätzlich zur üblichen Versorgung eine telemedizinische Betreuung mit regelmäßigen telefonischen und SMS-Kontakten erhielten, zeigte gute Resulte. Nun soll dieses Konzept auch an Patienten mit schweren psychiatrischen Erkrankungen (Schizophrenie, schizoaffetktive Störungen und bipolare Störungen) erprobt werden.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt ist die Auswertung der Medikamentenadhärenz. Das Messinstrument ist der MARS-D (Medication Adherence Report Scale, deutsche Version). Messzeitpunkte sind Baseline, 3- und 6-Monats-Follow-Ups. Die Hypothese lautet, dass nach 6 Monaten die Medikamentenadhärenz der Interventionsgruppe besser ist als die der Kontrollgruppe.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 190
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Damp Stiftungc/o NGEG Norddeutsche Grundstücksentwicklungsgesellschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • rztliche Diagnose Schizophrenie, schizoaffektive Störung oder bipolare Störung. Schriftliche Einwilligung in die Studienteilnahme.

Ausschlusskriterien

  • Geplante Krankenhausaufnahme in den nächsten 6 Monaten. Keine telefonische Erreichbarkeit.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In einer randomisierten, kontrollierten Studie werden über einen Interventionszeitraum von 6 Monaten Probanden der Inventionsgruppe in einem zwei-wöchentlichen Rhythmus von speziell geschulten Pflegekräften angerufen und wöchentlich mit SMS-Nachrichten kontaktiert. Diese Interventionen finden zusätzlich zur regulären Versorgung statt. Die Probanden der Kontrollgruppe erhalten nur die übliche Versorgung. Ziel der Studie ist es, Patienten mit einer Diagnose Schizophrenie, schizoaffektive oder bipolare Störung nach der Entlassung aus einer psychiatrischen Tagesklinik eine nahtlose Betreuung zu gewähren und Brüche in der Behandlung zu vermeiden. Insbesondere die Medikamentenadhärenz der Patienten ist wesentlich für die Rückfallprophylaxe. Primärer Endpunkt ist eine verbesserte Medikamentenadhärenz der Interventionsgruppe zum Zeitpunkt des 6-Monats-Follow-Up im Vergleich zur Kontrollgruppe. Sekundäre Forschungsfragen behandeln Häufigkeit und Zeiträume von ungeplanten Wiedereinweisungen in die stationäre Behandlung.

Quelle

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