Beschreibung der Studie

Bereits veröffentlichte Studien konnten zeigen, dass sich körperliche Aktivität positiv auf das krebsspezifische Sterberisiko bei Krebspatienten auswirkt. Weiter gibt es erste Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität einen Effekt auf die Entstehung neuer Krebserkrankungen sowie das Rezedivrisiko hat. Durch welche Mechanismen körperliche Aktivität in diesem Zusammenhang wirkt, ist noch nicht bekannt. Als möglicher Mechanismus wird eine sportinduzierte Aktivierung der körpereigenen Tumorabwehr durch natürliche Killerzellen diskutiert. Natürliche Killerzellen gehören zum Immunsystem und haben die Fähigkeit Tumorzellen zu erkennen und abzutöten. In dieser Studie soll der Einfluss einer einmaligen Ausdauerbelastung auf die natürlichen Killerzellen von Speiseröhrenkrebspatienten untersucht werden (Die Studie ist eine Erweiterung der Studie DRKS00005037). Zu diesem Zweckwerden die natürlichen Killerzellen hinsichtlich ihrer Fähigkeit Tumorzellen abzutöten und ihres Migrationsverhaltens ins Tumorgewebe untersucht. Für die Untersuchungen sollen 24 Speiseröhrenkrebspatienten, die vor der operativen Entnahme des Tumorgewebes stehen, in die Studie eingeschlossen werden. Per Zufall werden die Patienten in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe (Interventionsgruppe) soll 10-14 Stunden vor der Operation eine intensive Belastung auf einem Fahrradergometer absolvieren. Die zweite Gruppe (Kontrollgruppe) verbleibt im selben Zeitraum in einer Ruhephase. Vor, nach und 12 Stunden nach der Belastung oder Ruhephase werden Blutproben gewonnen. Aus diesen Blutproben werden zum einen die natürlichen Killerzellen isoliert um die Fähigkeit Tumorzellen abzutöten zu testen. Hierfür werden die natürlichen Killerzellen in den Blutproben, hinsichtlich Untergruppen, charakterisiert. Weiter wird das bei der Operation entnommene Tumorgewebe auf die Anzahl natürlicher Killerzellen im Gewebe untersucht. Durch diese Studie soll gezeigt werden, ob es durch die körperliche Belastung zu einer besseren Abtötung von Tumorzellen durch natürliche Killerzellen kommt und ob diese vermehrt ins Tumorgewebe einwandern.

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Studiendetails

Studienziel Als primärer Endpunkt wird die NK-Zell-Zytotoxizität bestimmt. Vor, direkt nach und ca. 12 h nach der Belastung wird Blut entnommen, daraus NK-Zellen isoliert und mit der Zellreihe K562 als Zielzelle Zytotoxizitätsassays durchgeführt.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 24
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Abteilung für molekulare und zelluläre Sportmedizin

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • sophaguskarzinom, Bevorstehende Operation (Tumorresektion), Medizinische Unbedenklichkeit für die Sportintervention

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jahren, Vorbehandlung vor OP (neo-adjuvante Therapie), medizinische Kontraindikationen gegen eine Belastung

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Universitätsklinik Köln, Köln

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Bisher veröffentlichte Studien zeigen, dass körperliche Aktivität das krebsspezifische Mortalitätsrisiko senken kann. Weiter gibt es Indizien dafür, dass auch das Erkrankungs- und Rezidivrisiko vermindert werden kann. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind noch unbekannt. Als potentieller Mechanismus wird eine sportinduzierte Aktivierung der körpereigenen Tumorabwehr durch natürliche Killerzellen diskutiert. Um dies zu überprüfen soll der Einfluss einer einmaligen Ausdauerbelastung auf die natürliche Killerzell spezifische Tumorabwehr untersucht werden (Amendment zur Studie DRKS00005037). Es sollen 24 Ösophaguskarzinompatienten ohne neoadjuvante Therapie vor der Tumorresektion eingeschlossen werden. Die Patienten werden in eine Interventionsgruppe und eine Kontrollgruppe randomisiert. Die Interventionsgruppe absolviert 10-14 Stunden vor der Operation eine intensive Ausdauerbelastung auf einem Fahrradergometer. Die Kontrollgruppe bleibt im selben Zeitraum in Ruhe. Vor, nach und 12 Stunden nach der Belastung werden Blutabnahmen durchgeführt. Mit den Blutproben werden natürlichen Killerzellen hinsichtlich ihrer Subgruppen charakterisiert. Ferner werden aus dem gewonnenen Blut die natürlichen Killerzellen isoliert um Zytotoxizitätsassays durchzuführen. Weiter wird das bei der Tumorresektion entnommene Tumorgewebe auf intratumorale natürliche Killerzellen untersucht. So soll gezeigt werden, ob eine einmalige Ausdauerbelastung die Zytotoxizität der NK-Zellen steigern kann und ob es durch die Belastung zu einer verstärkten Migration der NK-Zellen in das Tumorgewebe kommt.

Quelle

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