Beschreibung der Studie

Es sollen grundlegende Erkenntnisse über Mechanismen der Fehlermonitorierung und Fehlerregulation bei gesunden Personen und Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) gewonnen werden. Damit beantwortet die Studie eine zentrale Frage: welche Mechanismen können für Leistungsvariabilität verantwortlich gemacht werden? In Studien hat man herausgefunden, dass Personen mit ADHS häufig eine Fehlfunktion in den vorderen Gehirnbereichen aufweisen. Man nimmt an, dass diese Fehlfunktion mit den Symptomen der ADHS, wie Unaufmerksamkeit und Unruhe, zusammenhängt. Die Aktivität in den vorderen Gehirnbereichen wird durch Wechselstromstimulation manipuliert Damit bildet die Studie eine empirische Grundlage für den Einsatz der transkraniellen Wechselstromstimulation in der Behandlung von ADHS. Es sollen insgesamt 75 Probanden/Patienten untersucht werden: 1. Gesunde Erwachsene (Altersgruppe von 18-30, n = 25) 2. Gesunde Kinder und Jugendliche (Altersgruppe von 10-17, n = 25) 3. Kinder und Jugendliche mit ADHS (Altersgruppe von 10-17, n = 25)

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Studiendetails

Studienziel Verhaltensparameter (Reaction Time:RT, Variabilität, Fehler); Amplitudenwerte (Error-related Negativität und Positivität); Frequenzwerte (Power von Alpha &Theta), Werte der Quellensignale und der gerichteten Kohärenz. Diese Parameter werden bei jeder Stimulation( Sitzung) erfasst.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 75
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische SoziologieUniversitätsklinikum Schleswig-Holstein

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligung durch Versuchspersonen und deren Eltern
  • Alter 10 - 30 Jahre
  • Männlich
  • Rechtshänder.
  • Für Patienten: Diagnosekriterien des ICD-10 (F90.0)

Ausschlusskriterien

  • Internistische, neurologische und weitere psychiatrische Erkrankungen
  • IQ< 85
  • Medikamenteneinnahme
  • Störung des Sozialverhaltens
  • Krampfleiden (Epilepsie), Krampfanfälle (auch einmalig), Fieberkrämpfe, erhöhte Erregbarkeit des Gehirns (anamnestisch: epilepsietypische Potentiale oder andere pathologische EEG-Veränderungen)
  • Metallimplantate im Kopfbereich (in den Kopfbereich eingesetztes Metall): z.B. Implantation einer künstlichen Hörschnecke (Cochlea)
  • Zustand nach Schädelhirntrauma mit Bewusstseinsverlust
  • Jegliche Vorerkrankung des Herzens, Herzschrittmacher
  • Mangelnde Compliance

Adressen und Kontakt

Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Schleswig-Holstein, Campus Kiel

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Häufig gestellte Fragen

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Es sollen grundlegende Erkenntnisse über Mechanismen der Fehlermonitorierung und Fehlerregulation bei gesunden Personen und Patienten mit ADHS gewonnen werden. Die Studie liefert einen korrelativen und einen direkten Beweis für die Bedeutung präfrontaler Theta-Aktivität für Fehlermonitorierung und Leistungsregulation. Zunächst wird der Zusammenhang zwischen der präfrontalen Theta-Aktivität nach einem Fehler und nachfolgenden Leistung, auch bei der Manipulation des motivationalen Kontextes, mittels EEG untersucht. Dann wird die Theta-Aktivität mittels einer transkraniellen elektrischen Stimulation mit Theta-Frequenz verstärkt und die direkte Wirkung des Theta-Anstiegs auf Reaktionszeiten/Fehler erfasst. Um die Veränderung der Theta-Aktivität unter elektrischer Stimulation mit Aktivierung des Gehirns zu korrelieren, wird die Stimulation (Transcranial alternating current stimulation- tACS) durchgeführt. Da die neurophysiologische Mechanismen der Leistungsvariabilität einen grundlegenden neuropsychologischen Aspekt bei ADHS darstellen, bildet die Studie eine empirische Grundlage für den Einsatz der transkraniellen elektrischen Stimulation in Theta-Frequenz in der Behandlung von ADHS. Es sollen insgesamt 75 Probanden/Patienten untersucht werden: 1. Gesunde Erwachsene (Altersgruppe von 18-30, n = 25) 2. Gesunde Kinder und Jugendliche (Altersgruppe von 10-17, n = 25) 3. Kinder und Jugendliche mit ADHS (Altersgruppe von 10-17, n = 25)

Quelle

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