Beschreibung der Studie

Eine effektive und nachhaltige perioperative Schmerztherapie bei thoraxchirurgischen Eingriffen ist von eminenter Bedeutung und vorteilhaft für die Patienten, da sowohl postoperative Komplikationen als auch das Auftreten chronischer Schmerzenreduziert werden. Video-assistierte thorakoskopische Eingriffe (VATS) sind weniger invasive Prozeduren als offene Thorakotomien und implizieren möglicherweise für den Patienten ein niedrigeres Schmerzniveau. In dieser retrospektiven Auswertung soll der Stellenwert der thorakalen regionalen Schmerzbehandlung bei video-assistierten thorakoskopischen Lobektomien (VATS) im Vergleich zur intravenösen Schmerztherapie objektiviert werden. Dabei werden Patientendaten sowohl aus Krankenakten als auch digitalem Klinikinformationssystem retrospektiv ausgewertet. Primärer Endpunkt dieser Untersuchung ist der postoperative Schmerz, routinemäßig quantifiziert über eine visuelle Analogskala (VAS). Sekundäre Endpunkte sind postoperative pulmonale Komplikationen, Lungenvolumen nach der Operation und stationäre Aufenthaltdauer der Patienten.

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Studiendetails

Studienziel postoperativer Schmerz verifiziert anhand der visuellen Analogskala 4h, 8h, 16h, 24h, 48h und 72h postoperativ
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 160
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • video-assistierte Lobektomie
  • Patient > 18 Jahre
  • Einverständnis des Patienten
  • Lobektomien zwischen 01.01.2014 und 01.01.2015

Ausschlusskriterien

  • Ablehnung/Kontraindikation gegen PVK
  • Konversion auf offenes Verfahren
  • Allergie gegen Lokalanästhetika
  • Gerinnungsstörungen
  • Skoliosen
  • Entzündungen an der Punktionsstelle
  • Opiatabusus/Drogenabhängigkeit
  • Notfalleingriffe
  • Schwangerschaft
  • Sprachbarriere
  • Tod des Patienten

Adressen und Kontakt

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Video-assistierte thorakoskopische Lobektomie ist ein weniger invasisves Verfahren als die offene Thorakotomie und hat möglicherweise ein niedrigeres postoperatives Schmerzniveau zur Folge. Trotzdem wird der postoperative Schmerzlevel nach VATS Lobektomie zu einer Verminderung des Hustenstoßes sowie der tiefen Atmung führen, die in postoperativen respiratorischen Komplikationen münden kann. Die optimale analgetische Versorgung dieser Patienten ist noch nicht abschliessend geklärt. PDK Anlage mit epiduraler Anästhesie wird bei offenen Verfahren als Goldstandard angesehen; ein Interkostalblock hat auch seine Wirksamkeit bewiesen und kann in Kombination mit einer i.v.- Opiattherapie eine Alternative darstellen. Unsere Hypothese ist, dass ein regionales analgetisches Verfahren wie der PVK eine im Hinblick auf postoperatives Schmerzniveau sowie pulmonale Komplikationen eine bessere Alternative darstellt als eine Opiattherapie kombiniert mit einem Interkostalblock.

Quelle

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