Beschreibung der Studie

Frühgeborene benötigen nach der Geburt eine Form der Atemhilfe. Sollten die Babys nur eine geringe Atemprobleme haben wird die Atmung diesder Frühgeborenen über eine kleine Nasenmaske unterstützt. Wir wissen, dass diese sogenannte nichtinvasive Beatmungsform (nasale CPAP-Atemhilfe) dem Kind helfen kann, sich zu stabilisieren und die invasive Beatmung über einen Beatmungsschlauch, bzw. die erneute Notwendigkeit der invasiven Atmung zu vermeiden. Wir untersuchen, ob die nasale CPAP-Atemhilfe Kindern noch besser helfen kann, wenn man die verwendete Atemluft in Schwingung (Oszillation) versetzt. Diese Beatmungsform wird dann nasales „Hochfrequenzoszillationsverfahren“ (nHFOV) genannt. Unser Ziel ist herauszufinden, ob Frühgeborene mit nHFOV mehr saures Atemgas (CO2) als mit CPAP abatmen können.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Blutig gemessener CO2-Partialdruck nach 4 h nHFOV vs 4 h nCPAP
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 26
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätskinderklinik Freiburg; Klinik 1

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frühgeborene < 32 SSW
  • Extubation nach invasiver Beatmung 0-24 h vor Studienbeginn
  • oder
  • nach Gabe von Surfactant 0-24 h vor Studienbeginn
  • Klinische Notwendigkeit für CPAP-Atemhilfe nach Ermessen des Behandlungsteams
  • pCO2 > 45 mmHg
  • Unterschriebene Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten

Ausschlusskriterien

  • Schwerwiegende konnatale Fehlbildungen, die eine nichtinvasive Beatmung unmöglich macht 2. Bekannte Chromosomenanomalien 3. Palliative Therapie

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die nasale Hochfrequenzoszillation (nHFOV) ist eine neuere Form der Atemunterstützung in der Neonatologie. Über einen kontinuierlichen Gasfluß wird ein konstanter mittlerer Atemwegsdruck (MAP) aufrechterhalten, auf den eine oszillatorische Druckkurve appliziert wird. Klinische Fallserien, Observation- und Modellstudien zeigen eine signifikant bessere CO2-Elimination durch nHFOV im Vergleich zu nasalem CPAP (nCPAP). Randomisierte kontrollierte Studien zur Verwendung von nHFOV liegen jedoch nicht vor. In der vorliegenden Studie soll der Einfluss der nHFOV bei spontanatmenden Frühgeborenen mit einem Gestationsalter < 32 SSW auf die CO2-Elimination prospektiv in einem Crossover-Design randomisiert untersucht werden. Frühgeborene nach invasiver oder nichtinvasiver Surfactantgabe oder Extubation sollen in den folgenden 24 h für jeweils 4 h mit nHFOV und nCPAP behandelt werden. Die Abfolge wird randomisiert zugeteilt. Wir postulieren eine signifikant effektivere CO2-Elimination durch nHFOV im Vergleich zu nCPAP.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.