Beschreibung der Studie

Depressionen in der Schwangerschaft sind Risikofaktoren für Mutter und Kind und können gegenwärtig nur medikamentös gut behandelt werden. Es ergbit sich jedoch die Gefahr einer Fruchtschädigung oder Fehlbildung durch Medikamente. Die transkranielle Gleichstromstimulation ist ein Verfahren zur Veränderung der Aktivität von Nervenzellen im Gehirn und entfaltet antidepressive Wirkung. Systemische Auswirkungen auf Kind und Mutterleib sind wegen der Begrenzung auf das Gehirn nicht zu erwarten. In dieser Studie sollen depressive Schwangere über zwei Wochen täglich zweimal Gleichstromtherapie bekommen. Medikamente werden nicht gegeben.

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Studiendetails

Studienziel Bei Abschluss der 20. Stimulation: Durchführung der Rating-Instrumente: Hamilton Depression Rating Scale-21; Beck Depression Inventory; WHO-Quality of Life Bref; CGI; GAF, Trail Making Test A/B.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinik für Psychiatrie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Bestehende Schwangerschaft; Alter 18-45 Jahre; Diagnose eines depressiven Syndroms ohne diagnostische Einordnung; HAMD-Score von min. 15 Punkten; unauffällige gynäkologische und fetale Untersuchung; Einwilligungsfähigkeit.

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Einwilligungsfähigkeit; andere schwere psychiatrische Erkrankungen; Suizidalität; Behandlung mit Psychopharmaka; Schädel-Hirn-Trauma in Anamnese; Strukturelle Hirnläsionen; Epilepsie; Elektronische Implantante in Kopf oder Hals; Maligne Erkrankunge; schwere Haut- oder Infektionserkrankungen; Herz-/Lungenerkrankungen; fetale Mißbildung; Risikoschwangerschaften.

Adressen und Kontakt

LMU, Klinik für Psychiatrie, München

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Häufig gestellte Fragen

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Die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein non-invasives Verfahren zur Modulation neuronaler Erregbarkeit mit antidepressiver Wirkung bei Applikation über der präfrontalen Kortex. Da mehrere Sicherheitsstudien zeigen konnten, dass die tDCS keine systemischen Effekte zeigte, ist eine Anwendung in der Schwangerschaft möglich und sinnvoll zur Behandlung von Depressionen. In dieser Studie werden depressive Schwangere, die keine medikamentöse Therapie wünschen, über zwei Wochen lang zweimal täglich mit 2 mA und 30 min tDCS (F3/F4) behandelt.

Quelle

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