Beschreibung der Studie

Schlafentzug ist eine effektive Behandlungsmethode bei Depression, die bei ca. 60% der Patienten zu einer raschen Verbesserung der Symptome führt. Ziel der vorliegenden Studie ist es, zu untersuchen, ob Schlafentzug zu einer Erhöhung der beeinträchtigten Übertragungsstärke zwischen Nervenzellen bei Patienten mit Depression führt, was ein möglicher Wirkmechanismus für die therapeutischen Effekte von Schlafentzug sein könnte. Hierzu wird am Morgen nach Schlafentzug eine Untersuchung mit dem nicht-invasiven Verfahren der transkraniellen Magnetstimulation durchgeführt. Die Studie zielt darauf ab, neue Erkenntnisse zu den Mechanismen von Schlafentzug bei Depression zu liefern. Eingeschlossen werden Patienten mit schwerer depressiver Episode.

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Studiendetails

Studienziel Anstieg der mittleren Amplitude motorisch evozierter Potentiale (MEP) 30 min nach gepaarter assoziativer Stimulation (PAS) im Vergleich zu Baseline am Morgen nach Schlafentzug
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 45
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreiburgKlinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter ≥ 18 ≤ 65
  • Fähigkeit zur informierten Einwilligung
  • Normales oder auf Normalniveau korrigiertes Sehvermögen
  • Kein Vorliegen von Ausschlusskriterien
  • Schwere depressive Episode (ICD-10: F32.2 und F33.2)
  • Wert von ≥15 auf der 21-Item Hamilton Rating Scale for Depression (HAMD)

Ausschlusskriterien

  • Neurologische Erkrankungen einschließlich Epilepsie, Hirnverletzungen in der Vorgeschichte, Enzephalitis oder andere hirnorganische Erkrankungen
  • Metallische Implantate
  • schwere medizinische Erkrankungen
  • Aktuell vorliegende Schwangerschaft
  • DSM-V Achse I Störung (Lebenszeit) außer der depressiven Erkrankung, wie Schizophrenie, schizoaffektive Störung, sonstige nicht-bipolare psychotische Störungen, bipolare Erkrankungen, primäre Angst- oder Zwangsstörung, Zeichen für beeinträchtigte kognitive Funktionen
  • Drogen-/Alkoholabhängigkeit (Lebenszeit) oder Drogen-/Alkoholmissbrauch innerhalb des letzten Jahres
  • anxiolytische oder antipsychotische Medikation, außer Antidepressiva
  • Primäre Schlafstörungen nach DSM-V Kriterien
  • Unfähigkeit die Studiendokumente zu lesen oder zu verstehen und informierte Einwilligung abzugeben
  • Unregelmäßiger Schlafrhythmus durch Schichtarbeit, häufiges Reisen oder persönliche Präferenz mit einer wöchentlichen Abweichung von >3 Stunden der Bettzeit oder Wachzeit, oder eine Schlafdauer von <5.5 oder > 10 Stunden pro Nacht
  • Linkshändigkeit
  • Akute Suizidalität
  • Psychotische Symptome im Rahmen der Depression
  • Exzessiver Koffeinkonsum (>300 mg oder drei Tassen Kaffee pro Tag)
  • Exzessives Rauchen (>10 Zigaretten/ Tag)

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Freiburg, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der vorliegenden Studie ist es, zu untersuchen, ob ein therapeutischer Schlafentzug bei Patienten mit Depression, die auf einen Schlafentzug respondieren, zu einer transienten Normalisierung der Induzierbarkeit von Long-term potentiation (LTP)-ähnlicher Plastizität führt. Am Morgen nach Schlafentzug wird kortikale synaptische (LTP-ähnliche) Plastizität anhand eines etablierten TMS-Protokolls, der sog. paired associative stimulation (PAS), gemessen.

Quelle

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