Beschreibung der Studie

In der Schweiz leiden rund 110‘000 Menschen an Demenz. Die Hälfte dieser Personen lebt Zuhause und wird von den Angehörigen gepflegt. Die Angehörigen übernehmen die Verantwortung und auch zunehmend die Aufsicht über die betroffene Person. Beliebte Freizeitaktivitäten sind häufig nicht mehr möglich. Dies aufgrund der eingeschränkten Mobilität der dementen Menschen oder durch die Krankheit bedingte unmögliche Integration in eine Gruppe „Nicht-dementer Personen“ sowie der Tatsache, dass die angehörige Pflegeperson die Sicherheit der dementen Menschen bei einem Ausflug oftmals nicht alleine gewährleisten kann. Ziel der Forschung ist die positive Beeinflussung der Lebensqualität der Zuhause lebenden Menschen mit Demenz durch die Förderung und Erhaltung der Mobilität sowie die Entlastung der Angehörigen. 60 Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen werden in die Studie eingeschlossen. Die Wanderungen werden an drei Standorten angeboten. Die Betreuung der Menschen mit Demenz während der Wanderung wird durch das Projektteam und freiwilligen Helferinnen und Helfer gewährleistet. Die Wanderungen werden während sechs Monaten angeboten, die Datenerhebung findet vor der ersten Wanderung, sowie am Studienende statt. Die Studie soll die Lebensqualität, die Mobilität und die Selbständigkeit der Menschen mit Demenz fördern. Für die Angehörigen bietet diese Intervention eine Entlastungsmöglichkeit und gibt ihnen die Gelegenheit, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen.

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Studiendetails

Studienziel Outcome: Lebensqualität der Person mit Demenz Messintrument: Fragebogen zum Gesundheitszustand (SF-36) Zeitpunkt: Nach 6 Monaten
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Dietschweiler Stiftung
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Personen mit Demenz
  • Personen, die teilweise oder vollumfänglich von einer angehörigen Person betreut und / oder gepflegt werden

Ausschlusskriterien

  • Personen mit einer sehr ausgeprägten Weglauf-Tendenz
  • Immobile Personen

Adressen und Kontakt

Fachhochschule St.Gallen / Institut für Angewandte Pflegewissenschaft, St.Gallen

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In der Schweiz leiden rund 110‘000 Menschen an Demenz. Die Hälfte dieser Personen lebt Zuhause und wird mehrheitlich von den Angehörigen gepflegt. Die Angehörigen übernehmen die Verantwortung und auch zunehmend die Aufsicht über die betroffene Person. Beliebte Freizeitaktivitäten sind häufig nicht mehr möglich. Dies aufgrund der eingeschränkten Mobilität der dementen Menschen oder durch die Krankheit bedingte unmögliche Integration in eine Gruppe „Nicht-dementer Personen“ sowie der Tatsache, dass die angehörige Pflegeperson die Sicherheit der dementen Menschen bei einem Ausflug oftmals nicht alleine gewährleisten kann. Ziel der Forschung ist die positive Beeinflussung der Lebensqualität der Zuhause lebenden Menschen mit Demenz durch die Förderung und Erhaltung der Mobilität sowie die Entlastung der Angehörigen. Die Studie wird mittels eines quasi-experimentellen Designs durchgeführt, 60 Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen werden in die Interventionsgruppe eingeschlossen. Die Wanderungen werden an drei Standorten im Kanton St.Gallen angeboten. Die Betreuung der Menschen mit Demenz während der Wanderung wird durch das Projektteam mit der Unterstützung von freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie Studierenden der Fachhochschule St.Gallen gewährleistet. Die Wanderungen werden während sechs Monaten angeboten, die Datenerhebung findet vor der ersten Wanderung, sowie am Studienende statt. Die quantitative Datenanalyse wird mittels deskriptiver Darstellung und Vergleiche der Kennzahlen sowie mittels Signifikanztests durchgeführt. Die Studie soll die Lebensqualität, die Mobilität und somit auch die Selbständigkeit der zuhause lebenden Menschen mit Demenz fördern. Für die Angehörigen bietet diese Intervention eine Entlastungsmöglichkeit.

Quelle

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