Beschreibung der Studie

Die Studie untersucht die Auswirkungen einer computergestützten Entscheidungshilfe zum PSA-Test im Vergleich zu einer herkömmlichen Beratung, sowie die Auswirkungen einer Kostenübernahme im Vergleich zu keiner Kostenübernahme. Als Zielgrößen werden die Zufriedenheit mit der Beratung, die Einbeziehung des Mannes, mögliche Entscheidungskonflikte, das Gefühl der Sicherheit der Betroffenen und die Entscheidung für oder gegen den Test erhoben. Die Entscheidungshilfe wird im Regierungsbezirk Münster in etwa 100 Praxen erprobt werden. Die Praxen erklären sich dabei bereit, ihre Patienten (Männer im Alter von 55 – 69 Jahre) – je nach Zuteilung - konventionell oder mit Hilfe der computergestützten Entscheidungshilfe, ergebnisoffen zu beraten.

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Studiendetails

Studienziel Zielgrößen: Zufriedenheit mit der Beratung, die Einbeziehung des Mannes, mögliche Entscheidungskonflikte, das Gefühl der Sicherheit der Betroffenen und die Entscheidung für oder gegen den Test Messinstrumente: DCS, PEF-9+5, SDM-9, Decicion Regret Scale, SF-12 Fragebogen zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität Messzeitpunkte: Vor und nach dem Beratungsgespräch, Follow-Up Befragung nach 2 Wochen und nach 6 Monaten
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Krebshilfe e.V.

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Praxen:
  • Teilnahme an der hausärztlichen oder fachärztlichen urologischen Versorgung
  • Regelmäßige Durchführung von der Krebsfrüherkennungs-Untersuchung für Männer und der Gesundheitsuntersuchung
  • Sprechzimmer mit PC ausgestattet
  • Bereitschaft zur ergebnisoffenen Beratung bezüglich des PSA (sog „Equipoise“)
  • Bereitschaft zur Teilnahme an den Rekrutierungs-Audits
  • Patienten:
  • alle Männer im Alter von 55-69 Jahren,
  • die sich in der Praxis vorstellen.
  • auch solche, die schon einmal einen PSA-Test gemacht haben

Ausschlusskriterien

  • Schwere Erkrankung, die ein Überleben von mindestens 10 Jahren unwahrscheinlich erscheinen lässt
  • Anamnestisch bekanntes Prostata-Karzinom
  • Unzureichende deutsche Sprachkenntnisse, so dass das Verständnis der studienspezifischen Aufklärung beeinträchtigt ist
  • Kognitive Einschränkungen, so dass das Verständnis der studienspezifischen Aufklärung beeinträchtigt ist

Adressen und Kontakt

Praxis, Regierungsbezirk Münster

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Häufig gestellte Fragen

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In einer cluster-randomisierten Interventionsstudie in 100 Praxen mit ca. 1000 Patienten wird die Entscheidungshilfe mit einer herkömmlichen Beratung verglichen. Dabei interessieren als Zielgrößen: Entscheidungskonflikt (primär), Zufriedenheit, Wissen und Verständnis, tatsächliches Screening-Verhalten und spätere Reue (Regret) der Probanden über ihre Entscheidung.

Quelle

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